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Sommerinspiration

Als arbeitende Mama sind die Sommerferien schon eine Herausforderung: natürlich will ich aus der freien Zeit mit meinem Kleinmann etwas schönes machen, ohne, dass all die Arbeit liegen bleibt und sich zu einem unschönen Berg türmt. Aber manchmal muss man Pause machen, braucht Leerlauf in der Kreativabteilung, damit man wieder neu durchstarten kann.

Und genau dafür waren die Ferien perfekt: Kopf freiblasen, neue Ideen sammeln, unbeschwert albern sein.

Seit drei Jahren fahre ich mit einer lieben Freundin – einer Autorin, deren Kreativabteilung in den Ferien ebenfalls immer eine Zwangspause einlegen muss – in Mama-Kinder-Ferien. Und in diesem Jahr war unser Urlaub im Bayerischen Wald besonders inspirierend für neue Geschichten: Ein Besuch im Silberbergwerk tief unter der Erde… So ähnlich muss es bei Konrad Kleinmögel zu Hause ausschauen – nur die Karotten fehlten in den dunklen Stollen. Einige der Geräte inspirierten mich zu einem neuen Detail in meiner neuen Geschichte.

In einem wunderbaren Wildgarten bei Furth im Wald gab es die schönsten Farben der Natur und ich bewunderte eigentümliche Wesen aus Naturmaterialien. Und als Erinnerung an eine wunderbare Woche ziert nun eine gläserne Karotte meinen Garten.

Nächste Woche beginnt ein neuer Lebensabschnitt, mein Kleinmann hat seinen ersten Schultag. Drum stecke ich meine frische kreative Energie jetzt erst mal in die Fertigstellung seiner Schultüte – und wenn der Alltag wieder eingekehrt ist, wieder in Konrads Abenteuer.

Eine frohe Ankunft im Alltag wünsche ich euch. Alles Liebe von

Sabine

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Zwischen zwei Deckeln

Never judge a book by its cover, heißt ein englisches Sprichwort. Beurteile nie jemanden anhand seiner Erscheinung, will es uns sagen. Schau dir die inneren Werte an. Das gilt für Bücher genauso, wie für die Menschen, denen wir jeden Tag begegnen. Wie schnell stecken wir manchmal unser Gegenüber in eine Schublade, wie schnell haben wir uns manchmal ein Urteil gebildet!? Es lohnt sich immer, hinter die Fassade zu schauen, ein wenig tiefer zu graben. Oft wird man überrascht, was sich hinter der Mauer so verbirgt…

Wenn es um das Cover eines Buchs geht, ist ein ansprechendes Äußeres natürlich unabdingbar. Schließlich soll es euch, die Leser, ansprechen und Lust darauf machen, es in die Hand zu nehmen, es durchzublättern, zu erkunden und natürlich idealerweise auch zu kaufen.

Für das Cover von Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben hat Heidi Stulle-Gold einige Entwürfe gezeichnet. Vom Dix-Verlag vorgegeben war der rote Halbkreis unten rechts und natürlich das Verlagslogo. Alles andere? Zur freien Gestaltung. Nach einer munteren Diskussion wurde es am Ende keiner der ursprünglichen Entwürfe, sondern eine Zusammenstellung aller Lieblingselemente aus den einzelnen Entwürfen.

Leider kann ich hier im Blog weder eine rote Schleife durchschneiden noch eine Decke wegziehen, um das Cover zu enthüllen. Also muss es ein schnödes „Tadaaaaaaaa“ tun.

Tadaaaaaaaa:

Konrad Kleinmögel ISBN 978-3-941651-14-2

Konrad mit Karotte, Farbe und Pinsel auf dem roten Dix-Hügel vor dem Hudlhubber Maibaum. Wie gefällt es euch?

Und schaut mal, was ich neulich beim Onlineshopping entdeckt habe? Konrad ist schon vorbestellbar bei Amazon: http://amzn.to/2uFSii0 Wenn ihr das Buch heute bestellt, dürft ihr genauso lange darauf warten, wie ich… Vielleicht wartet es sich ja leichter, wenn ihr ihr alle mitwartet?

Sommerliche Grüße aus Hudlhub,

Sabine

PS: Musik hilft ja auch beim Warten. Vielleicht habt ihr ja Lust, in neue Musik meiner Band Hudlhub reinzuhören? Unser neues Video gibts bei Youtube, und die Single „Wo du gehst“ überall zum Download oder Streaming.

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Hudlhub für Große

Die Kleinmögel leben ja tiiiiiiiief unter der Erde von Hudlhub. Während es in meiner Geschichte für die kleinen Leser vor allem um die tierischen und erdkoboldigen Bewohner des kleinen, bayerischen Ortes geht, geht es in einem Roman für die Großen um die menschlichen Dorfbewohner und ihre ganz speziellen Eigenheiten.

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Ich freue mich sehr, dass „Hudlhub – Ein kriminell-kurioser Heimatroman“ von Mathias Petry jetzt beim SüdOst-Verlag erschienen ist. Das bayerische Dorf, in dem sich äußerst kuriose Dinge ereignen, hatte es mir von Anfang an angetan. „Dahoam is Dahoam trifft Pulp Fiction!“ heißt es beim Verlag über das Buch und ich finde, das trifft es ziemlich genau: Ein bisschen Satire, ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebe und kriminelle Machenschaften, eingebettet in ein typisch bayerisches Dorf mit all seinen Eigenheiten.

Eine meiner Kinderbuchfiguren habe ich mir übrigens aus dem Hudlhub-Roman ausgeliehen: Luigi, der Hahn. Während sich der König des Misthaufens im Kinderbuch als äußerst hilfreich für Konrad erweist, hat er im Roman aber nur das Eine im Kopf…

Wenn ihr Lust habt auf eine kriminell-kuriose, bayerische Sommerlektüre: „Hudlhub“ gibt es ab sofort überall, wo es Bücher gibt!

Ich wünsche euch einen schönen Sommer,

eure Sabine

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Konrad im Katalog

Ich grüße euch herzlich aus Belgien, wo ich mir  – zusammen mit dem Kleinmann und dem Großmann – an der wunderbaren Nordsee gerade den Kopf freiblasen lasse, in dem Konrad und seine Freude gerade ziemlich wild herumspuken. Nachdem ich nämlich kurz vor meinem Urlaub die Textarbeit für „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ fertig gemacht und die Geschichte auf ihre Reise zum Verlag geschickt habe, sind wieder kreative Kapazitäten frei und jeden Tag fallen mir neue lustige Details für eine Fortsetzung ein.

Und wieder einmal bin ich erstaunt, dass Konrad seinen ganz eigenen Kopf hat, was seine Geschichte angeht. Meine ursprüngliche Idee ist inzwischen nur noch eine kleine Nebenhandlung und Konrads Abenteuer wird ganz anders, als gedacht. Außerdem bekommt er weibliche Verstärkung, was ja auch nicht schaden kann 😉

Da passt mein Fundstück von heute ganz wunderbar dazu, schaut mal:

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Habt ihrs entdeckt? Moment, ich zoome mal ran für euch:

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Yay, da ist es – in der neuen Herbstvorschau vom Dix-Verlag! Ich freu mich so! Und ich kann es kaum erwarten, das Buch endlich in den Händen zu halten. Ein wenig wird es noch dauern, aber Vorfreude ist ja die schönste Freude – oder vielleicht eher: Papier ist geduldig! Ich nur so: Naja 😉

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr HIER durch den ganzen Katalog vom DIX-Verlag stöbern.

Ich bin dann mal wieder im Kopfkino bei Konrad und seinen Freunden und schicke euch stürmische Grüße,

Sabine

 

 

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Textarbeit

Konrad und die Kleinmögel haben sich in den letzten Wochen ein wenig ausruhen dürfen, während ich mich beim Schreiben vor allem an Gebräuchlichem abgearbeitet habe. Doch nachdem die Zeit verfliegt und noch ein wenig an Konrad gefeilt werden muss, ist nun ein wenig kleinmögelige Textarbeit angesagt – genau die richtige Arbeit für das scheußliche Regenwetter da draußen.

textarbeit

Es ist schon eine Weile her, seit ich Konrads Geschichte gelesen haben. Und mit ein wenig Abstand liest man das, was man einst aus sich herausgeschrieben hat, plötzlich ganz anders. Aus der Distanz heraus lässt sich ein Text tatsächlich am Besten bearbeiten. Wenn man nicht mehr in der Geschichte steckt, nicht mehr so emotional involviert ist, ist ein viel neutralerer und technischerer Blick auf Worte, Sätze, Absätze möglich und man merkt, wo es noch rumpelt und zwickt im Textfluss, wo vielleicht ein anderes Wort, ein anderer Ausdruck besser passt – oder auch, wo man vielleicht auch einfach etwas wegstreichen kann. Wobei Kürzen tatsächlich nicht meine Lieblingsdisziplin ist. Als Schreiberling hängt man ja irgendwie an seinen Sätzen. Glücklicherweise gibt es wunderbare Menschen, Lektoren genannt, die einen genau dabei wunderbar unterstützen.

Aber besonders freut mich heute, dass ich auch beim distanzierten Lesen wieder glücklich mit Konrads Geschichte bin. So macht die Textarbeit gleich doppelt so viel Spaß. Dann zücke ich mal den Rotstift…

Regnerische Frühlingsgrüße,

eure Sabine

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Wieder eine Buchmesse, dieses Mal in Leipzig. Nachdem Konrad ganz alleine nach Frankfurt fahren durfte, bin ich dafür ganz ohne ihn nach Leipzig gefahren.

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Drei Tage, fünf Hallen und abertausende Bücher. So viele Geschichten – ein Leben ist viel zu kurz, um alle zu lesen.

Zehntausende Schritte durch lange Gänge, zahllose Stände, große und kleine Verlage, wuselnde Menschenmassen, fantasievoll verkleidete Cosplayer, so viele hoffnungsvolle Autoren, so facettenreiches Lesepublikum, spannende Begegnungen, inspirierende Lektüre…

Leipzig, ich mag dich!

 

Nächstes Jahr komme ich wieder. Und dann darf Konrad mit!

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Inspirierte Grüße,

eure Sabine

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Trockene Tinte

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet. Mein Jahresstart war wunderbar und jetzt, wo die Tinte unter dem Verlagsvertrag getrocknet ist, geht es zurück an die Werkbank, um in den nächsten Monaten aus Konrad Kleinmögel ein schönes Buch für kleine Leser zu machen.

Aber erst einmal möchte ich euch kurz den Verlag vorstellen, bei dem Konrads Abenteuer erscheinen wird. Der Dix-Verlag aus Düren ist noch ein ziemlich junger Verlag, 2009 von Dr. Elke Fettweis gegründet. Der Verlag gibt ein kleines, aber feines Programm für Kinder und Jugendliche heraus. Die Verlegerin hat es sich auf die Fahne geschrieben, besondere Bücher und literarische Lektüre für Kinder von 4 bis 14 zu verlegen. Ich freue mich sehr, dass Konrad ein Dix-Buch wird. Besonders den literarischen und gestalterischen Anspruch des Verlags finde ich toll – und dass alle Bücher ausschließlich in deutschen Druckereien mit Umwelt-Zertifizierung gedruckt werden, gefällt mir natürlich ebenfalls!

Ein wenig Arbeit liegt nun noch vor Heidi und mir, bevor das Buch zur Leipziger Buchmesse im März 2018 erscheint. Ein wenig Textarbeit ist noch zu tun, Heidi wird vor allem die Anpassung ihrer Illustrationen ans neue Format beschäftigen. Gerade entsteht das Cover für das Buch. Heidi hat in den vergangenen Tagen bereits ein paar tolle Entwürfe geschickt und ich bin gespannt, wie unser Buch am Ende aussehen wird… Ich hoffe, ich darf euch bald etwas zeigen 😉

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Und parallel dazu mischt sich Konrad gerade wieder fleißig ein und drängt mich dazu, sein neues Abenteuer aufzuschreiben. Jetzt, wo er gesehen hat, dass da draußen eine ganz andere Welt ist, ist der kleine Erdkobold offenbar nicht mehr zu stoppen…

Fröhliche Grüße, eure Sabine