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Ein Werbespot

Als Autorin oder Autor hat man es in dieser Zeit nicht so leicht. Wenn man nicht zu den oberen zehntausend der Kinderbuchliteraturbranche zählt, ist es gar nicht so einfach, auf ein neues Buch aufmerksam zu machen. Umso wichtiger sind für Autor*innen die Lesungen – in meinem Fall die Lesetheater. Seit Konrad im Oktober erschien, konnte ich gerade einmal fünf Lesetheater-Aufführungen machen, dann war schon wieder Lockdown.

Keine Lesung, keine Buchwerbung – ein ganz schön trauriger Start für den zweiten Konrad-Band, in dem so viel Zeit und Liebe steckt und der so eine wunderschöne und wichtige Botschaft transportiert.

Umso mehr hat mich das Geburtstagsgeschenk meiner Männer gefreut. Sie haben mir nämlich einen Buchtrailer für „Konrad Kleinmögel und die wunderbaren Wörter“ gemacht. Schaut mal, ist das nicht großartig?

Also, jetzt wisst ihrs: Wenn euch oder euren Kindern langweilig ist, dann lest doch Konrad Kleinmögel…

Sonnige Grüße von Sabine

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Ein Interview

Normalerweise schreibe ich hier ja ganz alleine, aber heute überlasse ich mal jemand anderem das Feld. Meine liebe Freundin, die Künstlerin Nicole Mahrenholtz, hat mich kürzlich interviewt. Drum überlasse ich jetzt ihr die Bühne:

Zwei Frauen, zwei Blusen, zwei Muster.

Sabine Beck (43),ist Musikerin, Autorin, macht Lesetheater für Kinder und betreibt eine Künstleragentur. Zusammen mit ihrem Mann Mathias Petry hat sie den fiktiven Ort Hudlhub geschaffen in dessen Unterwelt die von ihr ins Leben gerufenen Kleinmögel hausen. Zum Thema „Kinderbuch“ durfte ich ein Interview mit ihr führen. Ich bin im Café zum Frühstück mit Ihr verabredet.

Trotz der frühen Uhrzeit schaut sie mich wach hinter ihrer stylischen Aviator Brille an, versprüht gute Laune und ist etwas hibbelig.

von Nicole Mahrenholtz

Sabine, du bist ja breit aufgestellt. Profitierst du für deine Tätigkeit als Kinderbuchautorin davon, in so vielen künstlerischen Sparten unterwegs zu sein?

Für mein Lesetheater profitiere ich sehr von meiner Bühnenerfahrung als Musikerin. Kinder sind ja ein dankbares, aber auch kritisches Publikum. Sie merken schnell, wenn man unsicher ist oder mit Vorbehalten agiert. Ich denke, sie merken auch, dass ich mich auf der Bühne wohlfühle. Mit Mut zum Irrsinn und zum Verrückten und Spielfreude bekommt man natürlich auch eine tolle Reaktion von den Kindern. Ich liebe das sehr.

Mittlerweile hast du schon mehrere Kinderbücher verfasst, die auch Erwachsene ansprechen. Was macht für dich ein gutes Kinderbuch aus?

Die Geschichte sollte lustig sein, mit überraschenden Ideen. Gerne darf auch eine tiefere Bedeutung oder die viel bemühte „Moral“ drin stecken, aber das ist nicht zwingend. Zu einem guten Kinderbuch gehören natürlich auch tolle Illustrationen. Gerade für jüngere Leser transportiert sich die Geschichte ja auch über die Bilder.

Wolltest du schon immer Kinderliteratur schreiben oder hat sich das einfach so ergeben?

Als Journalistin war das Schreiben schon immer wichtig für mich. Der Bezug zum Kinderbuch kam jedoch erst mit meinem Sohn. Es gibt so viele tolle Kinderbücher. Irgendwann kam mir dann die Geschichte mit den Kleinmögeln.

Walt Disney, der unter der martialischen Strenge seines Vaters litt, sagte mal in einem Interview, er erzähle die Geschichten, die er sich in seiner Kindheit gewünscht hätte. Warum sind deiner Meinung nach Geschichten für Kinder wichtig?

Geschichten dehnen die Welt aus und machen sie größer. Sie lassen uns Erfahrungen machen, sie bereichern unser Erleben. Gerade für Kinder sind Geschichten mehr als Worte, sie sind ein echtes Erlebnis. Als Mama möchte ich nicht die Stunden missen, die ich mit meinem Sohn beim Vorlesen verbracht habe. So waren Geschichten auch ein Anlass fürs Zusammensein.

Kinderbücher können Begleiter fürs Leben sein. Gibt es ein Kinderbuch, an das du auch heute noch gerne zurück denkst?

Das Buch, das ich als Kind sehr geliebt habe, ist „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren. Ich denke, weil ich selbst ein Wildfang war, hat es mir gut getan, dass es da eine literarische Figur gab, in der ich mich sehr gut wiederfinden konnte, die selbst kein „typisches Mädchen“ war und nach Autonomie strebte.

Wie kamst du auf die Figuren, die deine Kleinmögel-Welt bevölkern?

Die Kleinmögel selbst sind das Ergebnis eines Traums: in diesem gab es diese kleinen Wesen, die unter der Erde die Karotten anmalen. Wie das oft ist beim Schreiben, entwickelt sich die Geschichte und die Charaktere recht selbstständig. So war dies auch bei den Tieren, denen Konrad in seinen Abenteuern begegnet. Die Charaktere ergaben sich ganz von selbst.

Agatha Christie meinte mal, ihre literarischen Figuren verselbständigten sich irgendwann, begönnen ein Eigenleben zu führen. Von Hercule Poirot war sie ab einem bestimmten Zeitpunkt regelrecht genervt. Kennst du dieses Phänomen der verselbständigten Figuren auch?

Ja, das ist auch bei den Kleinmögel-Geschichten passiert. Im zweiten Teil hat zum Beispiel Franzi Kleinmögel, Konrads allerbeste Freundin, großen Raum eingenommen. Vermutlich brauchte die Geschichte einfach ein bisschen extra Frauenpower.

Was für ein Typ ist Konrad Kleinmögel?

Konrad ist mutig und ein bisschen stur. Er ist neugierig und immer sehr höflich in seinem Tun. Wenn er auf Widerstände stößt, braucht er manchmal ein wenig Hilfe. Im zweiten Teil erlebt er, dass er gar nicht immer alles alleine regeln muss, sondern dass er sich auch auf die Hilfe seiner Freunde verlassen kann.

Findest du die Themen, die in deinen Kinderbücher verhandelt werden, intuitiv oder gehen ihnen sachliche Überlegungen voraus?

Der erste Teil war ja ein Zufallsprodukt durch und durch. Die Philosophie hinter der Geschichte hat sich mir erst erschlossen, als die Story längst fertig war. Auch die Idee für die zweite Geschichte kam spontan. Natürlich habe ich rund um die eigentlichen Ideen auch Teile der Geschichte konstruiert, aber das meiste kommt tatsächlich spontan.

Sind weitere Kinderbücher in Planung?

Ja, ein dritter Teil ist angedacht und ich warte noch auf die richtige Inspiration. Wenn die Zeit reif ist, kommt sicher auch die Geschichtenidee für Teil 3.

Du bist auch erfolgreiche Musikerin mit der Band Hudlhub, dürfen wir auch auf einen Kleinmögel-Song hoffen?

Auf den Lesetheatern werde ich immer öfter gefragt, ob es die Geschichten von Konrad auch als Hörbuch gibt. Tatsächlich haben wir schon darüber nachgedacht. Dann wird es sicher auch entsprechende Musik dazu geben. Wir werden sehen, was das neue Jahr bringt…

Es hat viel Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten. Es ist so wertvoll, sich mit anderen Menschen über das Leben, das Schaffen, die Kunst und alles dazwischen auszutauschen. Auch wenn wir dies im Moment so oft nicht im direkten Kontakt machen können, hoffe ich doch, dass ihr da draußen auch alle ein paar liebe Menschen habt, die für euch ein offenes Ohr haben. Ich jedenfalls freue mich immer über Begegnungen – mit den mir lieben Menschen und immer wieder neuen, spannenden Leuten.

Genießt die stade Zeit, lasst sie heuer extra stad sein und lasst es euch und euren Lieben gut gehen.

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest

eure Sabine

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Wunderbare Wörter

Jetzt ist es da, das neue Abenteuer von Konrad Kleinmögel. Ich freue mich unglaublich darüber, denn die Botschaft, die in der Geschichte versteckt ist, liegt mir ganz besonders am Herzen. Darum möchte ich euch heute ein paar Gedanken dazu aufschreiben.

In „Konrad Kleinmögel und die wunderbaren Wörter“ verschwindet Didi, der Freund von Konrad und Franzi, auf mysteriöse Weise. Die beiden Kleinmögel machen sich auf die Suche nach ihm – und erhalten Hilfe von alten und neuen Freunden, manche davon kennt ihr auch schon aus dem ersten Band.

Viele verschiedene Charaktere bringen ihre Talente ein, um gemeinsam etwas zu erreichen. Mit Franzi und Ratte Resi ist dieses Mal auch besonders viel Frauenpower an der Lösung beteiligt. Das, was die Kleinmögel aber bei der Rettung am meisten hilft, sind die wunderbaren Wörter.

In einer Zeit, in der oft so viele furchtbare Botschaften verbreitet werden, in der im Internet so viel gemobbt und gemosert wird, in der jeder zu allem in den sozialen Medien seinen Senf dazugeben kann, liegt mir eins besonders am Herzen: Es ist wichtig, was wir sagen. Es sind nicht nur Wörter, Wörter haben Energie, haben das Potenzial zu verletzen – aber auch die Gabe, uns zu verbinden, uns zu vereinen statt auszugrenzen, uns fliegen zu lassen, wenn wir am Boden sind. Sprache ist ein mächtiges Werkzeug, deshalb sollten wir uns alle bemühen, positive Botschaften, freundliche Worte weiterzugeben. Nur so können wir uns gegenseitig aufbauen und bestärken und gemeinsam kleinmögelstark sein.

Ich freue mich auf euer Feedback zum neuen Abenteuer von Konrad. Gerne sende ich euch auch signierte Exemplare auf Bestellung zu. Ab sofort gibt es Konrad aber auch überall, wo es Bücher gibt.

Auch ein neues Lesetheater gibt es zum neuen Abenteuer. Leider sind Lesungen derzeit an vielen Schulen nicht möglich, aber auch mit Abstand komme ich gerne auch an eure Kita, Grundschule, in Buchhandlungen oder Büchereien und freue mich über Anfragen. Auch über Rezensionen in Blogs oder positive Bewertungen (zum Beispiel auf Amazon, Thalia etc.) freue ich mich.

„Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke.“ Dieses Zitat von Daphne du Maurier steht vorne im Buch. Mit diesem schönen Leitsatz wünsche ich euch einen schönen Dienstag!

Ich geh jetzt ein wenig feiern!

Wunderbare Grüße

eure Sabine

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Post!

So, hier war es eine Weile ganz schön ruhig, aber in den nächsten Wochen gibt es eine Menge kleinmögelstarker News und Erlebnisse. Denn heute hat mich lang ersehnte Post erreicht. Tadaaaaaaa:

Meine Männer haben mich frisch aus der Dusche mit einem liebevoll dekorierten Karton überrascht!

Und obwohl es so viele wunderbare Wörter auf der Welt gibt, lasse ich euch jetzt einfach per Videoclip am Auspacken teilhaben. Voilà, eine glückliche Autorin mit ihrem neuesten Buch:

Der offizielle Erscheinungstermin ist am Montag, 5. Oktober. Ab sofort könnt ihr das Buch also überall im Buchhandel eures Vertrauens bestellen – oder auch gerne bei mir, wenn ihr ein Exemplar mit Widmung haben wollt.

So, ich geh mich jetzt mal eine Runde freuen – und blättern…

Eure Sabine

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Illustration in Isolation

Endlich ist der Sommer da. Ich genieße das warme Wetter sehr und wir freuen uns hier über ein kleines Stückchen mehr Normalität: Die Schule hat wieder begonnen, auch wenn uns die Heimarbeit noch weiter begleitet. Die größte Freude in den letzten beiden Wochen war jedoch, dass ich wieder mit dem Lesetheater an einer Grundschule auftreten konnte. Es ist einfach – mit Abstand *haha* – die schönste Arbeit!

Heide Stulle-Gold sitzt derweil in ihrem Atelier und feilt an den Illustrationen fürs neue Buch. Um bis zum Drucktermin alles fertig zu bekommen, ist ein strenger Zeitplan einzuhalten. Für Heidi ist das Frühjahr während Corona also ziemlich anstrengend gewesen, schließlich müssen 42 Seiten bebildert werden. Vor kurzem hat sie mir die Skizzen für die einzelnen Seiten gezeigt – und – was soll ich sagen? Ich bin jetzt schon ganz begeistert!

Falls ihr selbst mal ein tolles Kunstwerk von Heidi Stulle-Gold besitzen wollt, könnt ihr sie über ihre Homepage kontaktieren. Ihre Bilder und Holzskulpturen sind ein Zierde für jeden Wohnraum. Ich bin selbst stolze Besitzerin einiger Werke – unter anderem natürlich originalen Kleinmögelbildern!

In wenigen Wochen geht die Arbeit am zweiten Konrad auch für mich in die heiße Phase. Dann kommen die Korrekturabzüge und alles muss noch einmal genau geprüft werden, ehe das Buch in die Druckerei geht. Ich freue mich schon jetzt darauf, den Karton mit den frisch gedruckten Büchern zu öffnen. Das ist immer ein ganz besonderer Moment.

Genießt den Sommer und lasst es euch gut gehen!

Eure Sabine

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Basteln statt Theater

In dieser Woche wäre das Lesefest in Schrobenhausen. Viele Lesungen und Veranstaltungen rund ums Buch finden eigentlich in dieser Zeit statt, organisiert von Literaturpädagogin Heike Kielsmeier. Auch ich wäre dort mit meinem Lesetheater aufgetreten. Nachdem ja Veranstaltungen wegen der Corona-Krise nicht stattfinden können, hat Heike die Autoren um kleine Videobeiträge gebeten.

Gestern habe ich ein kleines Bastel-Tutorial aufgenommen. Mein Sohn David hat mich – als inzwischen schon Youtube-Spezialist – bei der Entstehung beraten und das Ergebnis fand er sehenswert und ganz bestimmt nicht peinlich (was ja in seinem Alter ganz besonders wichtig ist 😉 ). Nun könnt ihr also mit mir zusammen Lesemonster basteln.

Viel Spaß beim Basteln!

Liebe Grüße

eure Sabine

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Ein Titelbild für wunderbare Wörter

Heute ist Welttag des Kinderbuchs. Gerade jetzt, wo unser Alltag ganz anders ist als sonst, helfen uns Geschichten dabei, neue und andere Dinge zu erleben. Wenn wir schon nicht ans Meer oder in die Berge reisen können, dann doch wenigstens in unserer Fantasie nach Hogwarts, ins Auenland oder ganz tiiief unter die Erde von Hudlhub.

Der heutige Tag ist auch für mich ein kleiner Feiertag. Ich freue mich sehr, dass ich euch heute das neue Cover von „Konrad Kleinmögel und die wunderbaren Wörter“ zeigen kann. Am Dienstag erreichte mich die Mail vom Verlag. Ich kannte zwar die Entwürfe für das Titelbild, aber als ich gesehen habe, welches Bild es nun geworden ist, hab ich mich sehr gefreut! Auch der andere Entwurf von Künstlerin Heidi Stulle-Gold hat mich super gefallen, aber der hier war mein heimlicher Favorit.

Ta-da-da-daaaaaaaaaaaaaaa:

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Konrad Kleinmögel und die wunderbaren Wörter

Was für ein geheimnisvolles Etwas Konrad da in den Händen hält, verrate ich euch heute aber noch nicht. Das neue Abenteuer von Konrad Kleinmögel erscheint am 5. Oktober – also müsst ihr euch noch genau sechs Monate gedulden. In der Zwischenzeit lest euren Kindern doch noch einmal den ersten Band vor (oder lasst ihn euch vorlesen), malt gemeinsam eine Regenbogenkarotte und hängt sie euch ins Fenster, damit die Welt immer schön bunt bleibt.

Farbenfrohe Grüße

eure Sabine

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Aus der Küche gesendet

Ihr Lieben,

heute scheint die Sonne ganz besonders schön durch mein Küchenfenster – aber leider weht draußen ein eisiger Wind. Wie viele von euch sitzen mein Sohn und ich (inzwischen jedoch schon in der sechsten Woche dank Erkältung vor und Influenza direkt nach den Ferien) zu Hause – und versuchen, das beste aus der Situation zu machen.

Wir haben uns einen Wochenplan gemacht, der unseren Tag strukturiert und der für uns beide ganz gut funktioniert. Darauf stehen neben Anziehen, Frühstücken und Schulaufgaben auch ein täglicher Anruf vom Sohn mit dem besten Freund, Zeit für unser „Corona-Projekt“ (wir wollen einen kleinen Lego-Stop-Motion-Film drehen), Rausgehen und Lese- und Bildschirmzeit. Zwischendurch turnen wir auch mal durch die Wohnung (das Theraband ist mein bester Freund, während Yoga- und Fitnessstudio geschlossen sind), hören Musik, drehen mal ein kurzes Video für den Klavierlehrer oder für die Omas. Aber natürlich fehlen uns unsere Freunde, die Omas und Opas, die Schulkameraden, die Fußballmannschaft und die ganzen kleinen, ganz banalen Dinge des normalen Lebens…

Auch Konrad sitzt in Quarantäne – alleine im März fallen mir sechs Lesungen aus, was mich einerseits sehr traurig macht, denn das Lesetheater macht so unglaublich viel Spaß – und ist für mich, wie für viele andere Autoren, zudem ein kleines Zusatzeinkommen, denn vom Bücherverkauf allein bleibt uns Autoren und Illustratoren nur jeweils ein sehr kleiner Teil vom Verkaufspreis. Viele Kreative trifft die Corona-Krise hart: Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Kleinkunstveranstaltungen mussten abgesagt werden. Und noch ist nicht klar, wann das normale (Kultur-)Leben wieder weitergehen wird.

Aber wir können etwas tun, um (regionale) Künstler und auch Geschäfte in der Region zu unterstützen: Streamt Musik auch von regionalen Künstlern, bestellt Bücher in den Buchhandlungen an eurem Ort, teilt Videos von Kabarettisten, Musikern und Autoren, die euch jetzt statt auf der Bühne im Internet unterhalten. Damit leistet ihr einen Beitrag dazu, dass die Kreativbranche überleben kann. Und kauft eure Artikel so gut es geht lokal – viele Läden bieten Liefer- oder Abholservice an. Und bestellt doch auch mal wieder eine Pizza in der Pizzeria um die Ecke…

Und damit ihr heute auch was zu Lachen habt, hier eine lustige kleine Lesung von meinem lieben Mann, Mathias Petry, aus seinem satirischen Roman „Gailing“. Ihr werdet danach wissen, warum er jederzeit, wenn alle Stricke reißen, als bayerische B3dienung arbeiten könnte…

In diesem Sinne, bleibt gesund, achtet auf euch und auf eure Lieben und kommt gut durch diese verrückte Zeit.

Alles Liebe, Sabine

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Lauter Theater!

Der Frühling kommt! Könnt ihr es auch schon fühlen? Sobald die Tage wieder länger werden und die Sonne wieder öfter rauskommt, bin ich immer voller Tatendrang. Gut also, dass in den nächsten Wochen wieder viele Lesetheater anstehen.

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Zuletzt war ich an zwei Vormittagen in der Grundschule in Geisenfeld und hatte ganz unglaublich viel Spaß dort! Ich freue mich immer so über den direkten Kontakt mit den Kids, ihre Freude an der Geschichte und vor allem über die vielen lustige Fragen, die mir nach dem Lesetheater immer gestellt werden:

Gibt es bei den Kleinmögeln auch ein Klo? Spielen die Kleinmögel Fußball? Wie alt ist Konrad überhaupt? Essen die Kleinmögel auch Pizza?

Und nach den Lesungen heißt es dann immer: Bücher signieren. Ich freue mich immer sehr über die vielen Buchbestellungen, die nach den Lesungen eintrudeln. Und natürlich schreibe ich für jeden eine persönliche Widmung hinein und packe noch eine klitzekleine Überraschung dazu.

Der März steht noch ganz im Zeichen der „verlorenen Farben“. Noch drei Grundschulen stehen in diesem Monat auf dem Plan. Und danach geht es mit großen Schritten auf die Veröffentlichung des zweiten Bands zu. „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ erscheint Anfang Oktober.

Derzeit arbeitet Heidi Stulle-Gold mit ihrem feinen Strich an den Illustrationen von Konrad. Letztens durfte ich schon einen ersten Blick auf verschiedene Entwürfe für das Buchcover werfen. Das ist immer ein toller Moment, wenn die Geschichte, die bisher nur Bilder in meinem Kopf hatte, plötzlich echte Bilder in Farbe bekommt.

Und im Laufe des Frühjahrs geht es dann daran, ein neues Lesetheater für das neue Buch zu entwickeln. Ein paar echt witzige Ideen geistern da schon in meinem Kopf herum. Vor allem beschäftigt mich noch die Frage, was für einen adäquaten Ersatz für die vermutlich größte Regenbogenkarotte der Welt ich für das neue Lesetheater erfinden kann…

Ach ja, ich wollte euch ja noch verraten, wer im neuen Buch eine wichtige Rolle spielt: Konrad bekommt beim neuen Abenteuer nämlich starke weibliche Unterstützung – von seiner besten Freundin Franzi Kleinmögel. Zu zweit ist man immer stärker als allein.

Frühlingsgrüße aus Hudlhub

von Sabine

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Neues Jahr, neuer Konrad

Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr wünsche ich euch, liebe Leser. Ich starte voller Elan ins Jahr 2020 und freue mich schon unglaublich auf alles, was sich tun wird. Im Herbst erscheint endlich das neue Abenteuer von Konrad Kleinmögel und ich möchte die Zeit bis dahin natürlich hier auf meinem Blog ein wenig begleiten.

Es ist noch eine Menge zu tun – unter anderem werde ich ein neues Lesetheater erarbeiten, nachdem bereits viele hundert Kinder dabei waren, wie Konrad Kleinmögel die verlorenen Farben gesucht und gefunden hat. Bis das neue Lesetheater in einer Kita oder Grundschule zu sehen sein wird, freue ich mich darauf, noch einige Male das Lesetheater zu „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ zu zeigen. Anfang Februar geht es wieder los mit der lustigen Action.

Natürlich ist mein Lesetheater zum ersten Band auch weiterhin buchbar, gerne komme ich auch an eure Schule oder Kita – schreibt mir einfach eine Mail.

Und einen kleinen Jahresrückblick möchte ich hier auch noch mit euch teilen – ein Rückblick auf schöne Momente aus dem Hudlhub-Kosmos, und natürlich gehört auch Konrad dazu.

Im nächsten Posting erzähle ich euch, was bisher passiert ist für den zweiten Band und verrate euch schon mal, wer neben Konrad eine weitere wichtige Rolle spielt im neuen Teil.

Startet gut ins neue Jahr und bis bald.

Eure Sabine