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Illustration in Isolation

Endlich ist der Sommer da. Ich genieße das warme Wetter sehr und wir freuen uns hier über ein kleines Stückchen mehr Normalität: Die Schule hat wieder begonnen, auch wenn uns die Heimarbeit noch weiter begleitet. Die größte Freude in den letzten beiden Wochen war jedoch, dass ich wieder mit dem Lesetheater an einer Grundschule auftreten konnte. Es ist einfach – mit Abstand *haha* – die schönste Arbeit!

Heide Stulle-Gold sitzt derweil in ihrem Atelier und feilt an den Illustrationen fürs neue Buch. Um bis zum Drucktermin alles fertig zu bekommen, ist ein strenger Zeitplan einzuhalten. Für Heidi ist das Frühjahr während Corona also ziemlich anstrengend gewesen, schließlich müssen 42 Seiten bebildert werden. Vor kurzem hat sie mir die Skizzen für die einzelnen Seiten gezeigt – und – was soll ich sagen? Ich bin jetzt schon ganz begeistert!

Falls ihr selbst mal ein tolles Kunstwerk von Heidi Stulle-Gold besitzen wollt, könnt ihr sie über ihre Homepage kontaktieren. Ihre Bilder und Holzskulpturen sind ein Zierde für jeden Wohnraum. Ich bin selbst stolze Besitzerin einiger Werke – unter anderem natürlich originalen Kleinmögelbildern!

In wenigen Wochen geht die Arbeit am zweiten Konrad auch für mich in die heiße Phase. Dann kommen die Korrekturabzüge und alles muss noch einmal genau geprüft werden, ehe das Buch in die Druckerei geht. Ich freue mich schon jetzt darauf, den Karton mit den frisch gedruckten Büchern zu öffnen. Das ist immer ein ganz besonderer Moment.

Genießt den Sommer und lasst es euch gut gehen!

Eure Sabine

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Basteln statt Theater

In dieser Woche wäre das Lesefest in Schrobenhausen. Viele Lesungen und Veranstaltungen rund ums Buch finden eigentlich in dieser Zeit statt, organisiert von Literaturpädagogin Heike Kielsmeier. Auch ich wäre dort mit meinem Lesetheater aufgetreten. Nachdem ja Veranstaltungen wegen der Corona-Krise nicht stattfinden können, hat Heike die Autoren um kleine Videobeiträge gebeten.

Gestern habe ich ein kleines Bastel-Tutorial aufgenommen. Mein Sohn David hat mich – als inzwischen schon Youtube-Spezialist – bei der Entstehung beraten und das Ergebnis fand er sehenswert und ganz bestimmt nicht peinlich (was ja in seinem Alter ganz besonders wichtig ist 😉 ). Nun könnt ihr also mit mir zusammen Lesemonster basteln.

Viel Spaß beim Basteln!

Liebe Grüße

eure Sabine

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Ein Titelbild für wunderbare Wörter

Heute ist Welttag des Kinderbuchs. Gerade jetzt, wo unser Alltag ganz anders ist als sonst, helfen uns Geschichten dabei, neue und andere Dinge zu erleben. Wenn wir schon nicht ans Meer oder in die Berge reisen können, dann doch wenigstens in unserer Fantasie nach Hogwarts, ins Auenland oder ganz tiiief unter die Erde von Hudlhub.

Der heutige Tag ist auch für mich ein kleiner Feiertag. Ich freue mich sehr, dass ich euch heute das neue Cover von „Konrad Kleinmögel und die wunderbaren Wörter“ zeigen kann. Am Dienstag erreichte mich die Mail vom Verlag. Ich kannte zwar die Entwürfe für das Titelbild, aber als ich gesehen habe, welches Bild es nun geworden ist, hab ich mich sehr gefreut! Auch der andere Entwurf von Künstlerin Heidi Stulle-Gold hat mich super gefallen, aber der hier war mein heimlicher Favorit.

Ta-da-da-daaaaaaaaaaaaaaa:

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Konrad Kleinmögel und die wunderbaren Wörter

Was für ein geheimnisvolles Etwas Konrad da in den Händen hält, verrate ich euch heute aber noch nicht. Das neue Abenteuer von Konrad Kleinmögel erscheint am 5. Oktober – also müsst ihr euch noch genau sechs Monate gedulden. In der Zwischenzeit lest euren Kindern doch noch einmal den ersten Band vor (oder lasst ihn euch vorlesen), malt gemeinsam eine Regenbogenkarotte und hängt sie euch ins Fenster, damit die Welt immer schön bunt bleibt.

Farbenfrohe Grüße

eure Sabine

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Aus der Küche gesendet

Ihr Lieben,

heute scheint die Sonne ganz besonders schön durch mein Küchenfenster – aber leider weht draußen ein eisiger Wind. Wie viele von euch sitzen mein Sohn und ich (inzwischen jedoch schon in der sechsten Woche dank Erkältung vor und Influenza direkt nach den Ferien) zu Hause – und versuchen, das beste aus der Situation zu machen.

Wir haben uns einen Wochenplan gemacht, der unseren Tag strukturiert und der für uns beide ganz gut funktioniert. Darauf stehen neben Anziehen, Frühstücken und Schulaufgaben auch ein täglicher Anruf vom Sohn mit dem besten Freund, Zeit für unser „Corona-Projekt“ (wir wollen einen kleinen Lego-Stop-Motion-Film drehen), Rausgehen und Lese- und Bildschirmzeit. Zwischendurch turnen wir auch mal durch die Wohnung (das Theraband ist mein bester Freund, während Yoga- und Fitnessstudio geschlossen sind), hören Musik, drehen mal ein kurzes Video für den Klavierlehrer oder für die Omas. Aber natürlich fehlen uns unsere Freunde, die Omas und Opas, die Schulkameraden, die Fußballmannschaft und die ganzen kleinen, ganz banalen Dinge des normalen Lebens…

Auch Konrad sitzt in Quarantäne – alleine im März fallen mir sechs Lesungen aus, was mich einerseits sehr traurig macht, denn das Lesetheater macht so unglaublich viel Spaß – und ist für mich, wie für viele andere Autoren, zudem ein kleines Zusatzeinkommen, denn vom Bücherverkauf allein bleibt uns Autoren und Illustratoren nur jeweils ein sehr kleiner Teil vom Verkaufspreis. Viele Kreative trifft die Corona-Krise hart: Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Kleinkunstveranstaltungen mussten abgesagt werden. Und noch ist nicht klar, wann das normale (Kultur-)Leben wieder weitergehen wird.

Aber wir können etwas tun, um (regionale) Künstler und auch Geschäfte in der Region zu unterstützen: Streamt Musik auch von regionalen Künstlern, bestellt Bücher in den Buchhandlungen an eurem Ort, teilt Videos von Kabarettisten, Musikern und Autoren, die euch jetzt statt auf der Bühne im Internet unterhalten. Damit leistet ihr einen Beitrag dazu, dass die Kreativbranche überleben kann. Und kauft eure Artikel so gut es geht lokal – viele Läden bieten Liefer- oder Abholservice an. Und bestellt doch auch mal wieder eine Pizza in der Pizzeria um die Ecke…

Und damit ihr heute auch was zu Lachen habt, hier eine lustige kleine Lesung von meinem lieben Mann, Mathias Petry, aus seinem satirischen Roman „Gailing“. Ihr werdet danach wissen, warum er jederzeit, wenn alle Stricke reißen, als bayerische B3dienung arbeiten könnte…

In diesem Sinne, bleibt gesund, achtet auf euch und auf eure Lieben und kommt gut durch diese verrückte Zeit.

Alles Liebe, Sabine

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Lauter Theater!

Der Frühling kommt! Könnt ihr es auch schon fühlen? Sobald die Tage wieder länger werden und die Sonne wieder öfter rauskommt, bin ich immer voller Tatendrang. Gut also, dass in den nächsten Wochen wieder viele Lesetheater anstehen.

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Zuletzt war ich an zwei Vormittagen in der Grundschule in Geisenfeld und hatte ganz unglaublich viel Spaß dort! Ich freue mich immer so über den direkten Kontakt mit den Kids, ihre Freude an der Geschichte und vor allem über die vielen lustige Fragen, die mir nach dem Lesetheater immer gestellt werden:

Gibt es bei den Kleinmögeln auch ein Klo? Spielen die Kleinmögel Fußball? Wie alt ist Konrad überhaupt? Essen die Kleinmögel auch Pizza?

Und nach den Lesungen heißt es dann immer: Bücher signieren. Ich freue mich immer sehr über die vielen Buchbestellungen, die nach den Lesungen eintrudeln. Und natürlich schreibe ich für jeden eine persönliche Widmung hinein und packe noch eine klitzekleine Überraschung dazu.

Der März steht noch ganz im Zeichen der „verlorenen Farben“. Noch drei Grundschulen stehen in diesem Monat auf dem Plan. Und danach geht es mit großen Schritten auf die Veröffentlichung des zweiten Bands zu. „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ erscheint Anfang Oktober.

Derzeit arbeitet Heidi Stulle-Gold mit ihrem feinen Strich an den Illustrationen von Konrad. Letztens durfte ich schon einen ersten Blick auf verschiedene Entwürfe für das Buchcover werfen. Das ist immer ein toller Moment, wenn die Geschichte, die bisher nur Bilder in meinem Kopf hatte, plötzlich echte Bilder in Farbe bekommt.

Und im Laufe des Frühjahrs geht es dann daran, ein neues Lesetheater für das neue Buch zu entwickeln. Ein paar echt witzige Ideen geistern da schon in meinem Kopf herum. Vor allem beschäftigt mich noch die Frage, was für einen adäquaten Ersatz für die vermutlich größte Regenbogenkarotte der Welt ich für das neue Lesetheater erfinden kann…

Ach ja, ich wollte euch ja noch verraten, wer im neuen Buch eine wichtige Rolle spielt: Konrad bekommt beim neuen Abenteuer nämlich starke weibliche Unterstützung – von seiner besten Freundin Franzi Kleinmögel. Zu zweit ist man immer stärker als allein.

Frühlingsgrüße aus Hudlhub

von Sabine

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Neues Jahr, neuer Konrad

Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr wünsche ich euch, liebe Leser. Ich starte voller Elan ins Jahr 2020 und freue mich schon unglaublich auf alles, was sich tun wird. Im Herbst erscheint endlich das neue Abenteuer von Konrad Kleinmögel und ich möchte die Zeit bis dahin natürlich hier auf meinem Blog ein wenig begleiten.

Es ist noch eine Menge zu tun – unter anderem werde ich ein neues Lesetheater erarbeiten, nachdem bereits viele hundert Kinder dabei waren, wie Konrad Kleinmögel die verlorenen Farben gesucht und gefunden hat. Bis das neue Lesetheater in einer Kita oder Grundschule zu sehen sein wird, freue ich mich darauf, noch einige Male das Lesetheater zu „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ zu zeigen. Anfang Februar geht es wieder los mit der lustigen Action.

Natürlich ist mein Lesetheater zum ersten Band auch weiterhin buchbar, gerne komme ich auch an eure Schule oder Kita – schreibt mir einfach eine Mail.

Und einen kleinen Jahresrückblick möchte ich hier auch noch mit euch teilen – ein Rückblick auf schöne Momente aus dem Hudlhub-Kosmos, und natürlich gehört auch Konrad dazu.

Im nächsten Posting erzähle ich euch, was bisher passiert ist für den zweiten Band und verrate euch schon mal, wer neben Konrad eine weitere wichtige Rolle spielt im neuen Teil.

Startet gut ins neue Jahr und bis bald.

Eure Sabine

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Konrad versteckt sich…

… im aktuellen Video von Hudlhub. Das Kleinmögel-Buch hat sich doch prompt in die Videoaufnahmen zu „Das Kanapee“ geschummelt. Könnt ihr das Buch entdecken?

Am 5. April erscheint übrigens das Album „Komm mit mir“ bei Donnerwetter Musik, einem Münchner Label, bei dem auch tolle Künstler wie Roland Hefter, Willy Astor, Keller Steff oder Michi Dietmayr veröffentlicht werden.

Folgt Hudlhub doch auf Spotify, dann bekommt ihr die aktuelle Musik immer sofort. Auch unsere aktuellen Konzerttermine findet ihr dort.

Außerdem erscheint in dieser Woche ein neuer Roman aus der Hudlhub-Reihe von Mathias Petry: Gailing – ein verschwörerisch-kurioser Heimatroman. Im Hudlhub für Erwachsene geht es ja bekanntlich nicht ganz so unschuldig zu, wie unter der Erde von Hudlhub 😉

Wer noch ein schönes Ostergeschenk für kleine Leseratten sucht: Ihr könnt gerne Bücher mit persönlicher Widmung und kleiner Konrad-Überraschung bei mir direkt bestellen (11 Euro pro Buch zzgl. Versandkosten).

Auch mit dem Lesetheater komme ich gerne an eure Grundschule. Anfragen hier über die Seite oder ans Kulturbüro8.

Frühlingsgrüße von

Sabine

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Konrad am Bodensee

Konrad kommt ganz schön rum. Out of Hudlhub, sozusagen. Die letzten zwei Monate hingen die wunderbaren Originalillustrationen aus dem Buch ja im Museum im Pflegschloss in Schrobenhausen. Viele hundert Besucher kamen und bewunderten die farbenfrohen Kunstwerke.

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Anfang des Monats durfte Konrad nun Umziehen. Knapp 250 Kilometer legte er zurück und zog dann in die wunderschöne Galerie im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen am Bodensee ein. Dort sind die Illustrationen jetzt zusammen mit vielen weiteren wunderbaren Kunstwerken von Heidi Stulle-Gold zu sehen.

Zur Vernissage vergangene Woche platzte die Mühlengalerie dann fast aus allen Nähten. Kleine und große Besucher bewunderten die fröhlichen Holzskulpturen und originellen Bilder und lauschten meinem Lesetheater. Auch die örtliche Zeitung hat berichtet:

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Auch am Montag und Dienstag durfte ich mein Lesetheater gleich noch ein paar Mal zeigen – an der Grundschule Leimbach und für die Grundschule Oberteuringen (hier direkt in der Ausstellung). Mehr als 250 Schüler machten sich mit mir gemeinsam auf die spannende Farbenreise.

Zur Finissage, am 24. Februar, um 14 Uhr komme ich noch einmal mit dem Lesetheater in die Mühle, der Eintritt ist frei. Auch Heidi wird wieder vor Ort sein. Wir freuen uns über alle großen und kleinen Besucher.

Besonders gefreut hat mich die Rückmeldung einer Lehrerin, die mich nach den Grundschullesungen erreichte: „Mit dem Begriff Lesetheater konnte ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen und war deshalb gespannt was auf mich und meine Schüler zukommt – habe aber nicht mit so einer lebendigen, spannenden, abwechslungsreichen und lustigen Aufführung gerechnet. Die Schüler sind bis zur letzten Minute an Ihren Lippen gehangen und das ist absolut nicht selbstverständlich in diesem Alter.“

Genau deshalb liebe ich das Lesetheater so – es ist einfach wunderbar, Kinder mitzunehmen, sie ganz in die Geschichte zu ziehen. Und es ist einfach ein großer Spaß, all die Stimmen zu imitieren und die Geschichte lebendig werden zu lassen. Ich freue mich schon auf die nächsten Male. Gerne komme ich mit meinem Lesetheater auch zu euch – ich freue mich über jede Anfrage.

Sonnige Grüße aus dem Vorfrühling in Hudlhub

Sabine

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Konrads Jahr

Wie es gute Tradition ist, blickt man am Jahresende zurück auf 365 Tage, rekapituliert das Geschehene, freut sich über Gelungenes (und ärgert sich auch manchmal über nicht so schöne Momente) – aber im Fokus steht bei mir immer die Dankbarkeit und die Freude auf alles, was noch kommt.

Am 1. März erschien Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben und der große Karton, den die Post mir aushändigte, war das tollste, was ich in diesem Jahr auspacken durfte.

Pünktlich zur Veröffentlichung startete ich auch mit den Aufführungen des Konrad-Lesetheaters. Insgesamt 20 Mal spielte ich Konrads Abenteuer in Kindergärten, Grundschulen, in Buchhandlungen, Museen, in Vronis Ratschhaus und bei einem Literatur-Speeddating der Literaturwoche Berching. Die ersten Termine fürs kommende Jahr stehen auch schon – ich liebe es, die Kids mit auf die abenteuerliche Farbenreise zu nehmen!

Kurz nach der Veröffentlichung rollten auch die ersten Buchkritiken an – und ich freue mich sehr, dass die Meinungen über Konrad Kleinmögel durchweg sehr positiv waren. Besonders gefreut hat mich die redaktionelle Auswahl des Börsenblatts des Deutschen Buchhandels zu einem der elf besten neuen Kinderbücher.

Am ersten Oktoberwochenende zeigte Heidi Stulle-Gold erstmals die originalen Kinderbuchillustrationen bei Kunst im Gut. Seit Dezember hängt eine Auswahl der Kunstwerke im Pflegschloss Schrobenhausen und ab 10. Februar 2019 sind die Arbeiten im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen zu sehen. Wer in der Nähe ist: Schaut euch die Originale einmal genau an, dann werdet ihr noch besser als im Buch sehen, wie unglaublich toll und detailreich Heidi Stulle-Golds Illustrationen sind.

Im Sommer fing ich dann an mit dem Schreiben von Konrad 2. Viele lustige Ideen vereinigten sich schließlich in einer abgehobenen und spannenden Geschichte. Das fand auch der Dix-Verlag – im November kam der Vertrag für das nächste Buch. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Herbst 2020. Das nächste Jahr steht also ganz im Zeichen von Arbeit am neuen Band – und an einigen anderen spannenden Ereignissen in Hudlhub!

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Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und fröhlich und vergesst nie, die Augen aufzumachen und zu sehen, wie wunderbar bunt unsere Welt doch ist!

Ich danke den Lesern meines Blogs, dass ihr Konrad und mich auf unseren Abenteuern begleitet, den vielen großen und kleinen Zuschauern beim Lesetheater fürs Mitmachen und Mitlachen und allen großen und kleinen Leseratten für die Freude an Konrads Geschichte.

Kleinmögelstarke Grüße

von Sabine

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Der Zauber steckt im Detail

Am vergangenen Wochenende wurde die Ausstellung „Kunst und mehr“ im Museum im Pflegschloss in Schrobenhausen eröffnet. Ein Raum der Ausstellung ist den Kleinmögeln gewidmet. Darin sind acht Original-Illustrationen von Heidi Stulle-Gold aus dem Kinderbuch zu sehen.

Das gesamte Wochenende habe ich in der Ausstellung verbracht. Hunderte Besucher sahen sich Heidis filigrane und farbenfrohe Kinderbuchkunstwerke an – und obwohl ich die Bilder ja schon gut kenne, konnte auch ich immer wieder Neues darin entdecken – frei nach dem Sprichwort „Der Zauber steckt im Detail“. Habt ihr zum Beispiel schon gesehen, dass hinter dem Zaun auf dem Seitenstreifen auf Seite 26 ein sehr putziges Schaf steht? Oder dass Konrad auf seinem Abenteuer von einem niedlichen Erdbienchen mit Skateboard begleitet wird? Wenn man sich die Zeit nimmt, in die Illustrationen einzutauchen, entdeckt man immer wieder neue Kleingkeiten.

Besonders beeindruckend zu sehen bei den Originalen, ist die filigrane Arbeit, die in den Illustrationen steckt: Alle Figuren und vordergründigen Szenen sind auf braunem Papier gearbeitet, jedes filigrane Detail ist ausgeschnitten und dann auf den farbigen Hintergrund aufgebracht. So ist der dreidimensionale Effekt, der eine der Besonderheiten von Heidis Bildern ist, besonders gut zur Geltung.

Wenn ihr in der Nähe seid, schaut euch die Ausstellung doch an. Sie ist noch bis Anfang Februar in Schrobenhausen zu sehen. Im Anschluss (10. bis 24. Februar 2019) findet ihr die Bilder in einer Ausstellung im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen am Bodensee – zusammen mit vielen anderen wunderbaren Kunstwerken von Heidi Stulle-Gold.

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Auch mein Lesetheater habe ich am Wochenende in der Ausstellung vor vielen kleinen – und fast noch mehr großen – Besuchern gezeigt. Da wird so mancher Ausstellungsbesucher geschaut haben, als laut „Hast du noch alle Möhren im Schrank?“ durch das ehrwürdige Gemäuer hallte… Das schöne Foto ist von Tabea Tyroller aus diesem Bericht der Schrobenhausener Zeitung .

Eine wunderbare Adventszeit wünscht euch

Sabine