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Der große kleine Unterschied

Noch genau zwei Wochen, dann sind sie vorbei: Zweieinhalb Jahre, die Konrad mich begleitet, zweieinhalb Jahre Reise von der ersten Idee, dem lustigen Rechtschreibfehler, dem skurrilen Traum bis zum fertigen Buch. Was für eine spannende Zeit! Wie viel Liebe und Arbeit in diesen 42 Seiten stecken… Drum warte ich auch sehr ungeduldig auf Post vom Verlag. Bald muss es soweit sein.

Auch die ersten Lesungen stehen Ende März an. Drum war ich heute bei einem wunderbaren Menschen, der erfolgreicher Theaterregisseur und selbst versierter „Vorleser“ ist: Hans Kriss. Er hat gemeinsam mit Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl das kriminell gute Leseprogramm „Mörderisches Bayern„. Wenn mir einer etwas beibringen kann über den (gar nicht so) kleinen Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Kunst, eine mitreißende Lesung zu gestalten, dann sicher er.

Also machten wir es uns heute am Küchentisch gemütlich, einen Stapel Textblätter vor uns und mein nagelneues Kamishibai mit nagelneuen kleinmögeligen Bilderkarten daneben.

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Und dann ging es ans Lesen. Am Anfang klebte ich noch sehr am Text, aber mit den tollen Tipps von Hans entwickelten wir aus der geschriebenen Geschichte eine lebendige Erzählgeschichte, verschiedene Sprechstimmen für die verschiedenen Charaktere und lustige darstellerische Elemente. Außerdem fiel uns ein sehr überraschender Einstieg und ein damit verbundener, interaktiver Schlussteil ein. Ich bin gespannt, wie das dann live funktioniert.

Jetzt heißt es: Üben, üben, üben. Damit der kleine Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Lesungskunst in den kommenden Wochen möglichst gaaaaanz groß wird. Ich fang dann mal an. Wo sind die Salbeibonbons???

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Lesefreudige Grüße

von Sabine

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Vier Wochen Ungeduld

Wisst ihr, was das schöne am Warten ist? Je länger man wartet, desto näher kommt man dem Ziel. Und wisst ihr auch, was das schlimmste am Warten ist? Die Ungeduld. Und in diesen Tagen bin ich ganz besonders ungeduldig. Wann kommt Konrad?

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Irgendwann im Januar wurde Konrad in die Druckerei geschickt. In den Tagen und Wochen davor wurde die Druckvorlage noch x-mal auf den Kopf gestellt. Hier noch eine kleine Änderung, da noch einen kleinen Tippfehler ausbessern. Und irgendwann hieß es: Nichts geht mehr, es wird Zeit, loszulassen. Es ist schon ziemlich aufregend, wenn nach all der Zeit – immerhin fast anderthalb Jahre – endlich der Endspurt ansteht.

Jetzt heißt es warten, das Buch ist fertig und bald wird mich hoffentlich ein Paket mit Bücher erreichen. Ich kann den Moment kaum erwarten.

In der Zwischenzeit lenke ich mich ab mit Vorbereitungen ganz anderer Art: Mein erster Lesungstermin steht und es gibt noch eine Menge zu tun. Die ersten kleinen Konrad-Giveaways zum Verschenken sind schon eingetrudelt. Mein Kamishibai hängt indessen noch irgendwo im Versand. Die Karten für das schöne japanische Bildertheater sind noch auf meinem Rechner und gehen nächste Woche in die Druckerei, damit sie bis zu meiner ersten Lesung am 28. Februar auch fertig sind.

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Ich freue mich so darauf, Konrad endlich der ganzen Welt zu zeigen und fange damit in einem Kindergarten gleich bei mir um die Ecke an. Ich hoffe, die Kinder werden Konrad genauso lieben wie ich.

Ab 1. März könnt ihr Konrad überall bekommen, wo es Bücher gibt – oder direkt hier bestellen mit persönlicher Widmung und kleinem Goodie.

Jetzt geh ich die weltgrößte Regenbogenkarotte abstauben…

Liebe Grüße von Sabine

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Noch drei Monate…

…dann endlich wird Konrad in der Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich sein. Ich kann es kaum noch erwarten – vor allem, seit ich die Druckfahne des Buchs in den Händen halten konnte. 

2018 wird es also spannend für Konrad und für mich. Ich starte das Jahr mit einem Lesecoaching beim wunderbaren Hans Kriss, einem tollen Regisseur, der selbst auch gemeinsam mit Tatort-Komissat Udo Wachtveitl ein Leseprogramm hat: Mörderisches Bayern. Ich freue mich auf seine Tipps für meine Kinderlesung, die ich dann pünktlich zum Buchverkaufsstart am 1. März anbieten werde. Darauf freue ich mich unglaublich!

Zum Ende eines bewegten Jahres lass ich euch ein paar Konrad-Highlights als kleinen Videoclip da.

Frohe Weihnachten, ihr Lieben. Rutscht gut ins neue Jahr, bleibt gesund und voller Träume.

Eure Sabine

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Wie im Flug…

Genau ein Jahr ist es her, als sich Konrad zusammen mit seiner lieben Reisebegleitung Heike auf den Weg zur Buchmesse nach Frankfurt gemacht hat. Welch glücklicher Umstand ihn dann in die Arme von Verkehren Elke Fettweis vom Dix-Verlag gespült hat, könnt ihr hier nochmal nachlesen…

Seither wurde fleißig gewerkelt: der Text wurde auf Hochglanz poliert, die Illustrationen aufs neue Format skaliert und reproduziert. Und schon bald wird die letzte Phase eingeläutet, wenn sich Konrad auf den Weg in die Druckerei macht. 

Ich freue mich sehr, dass Konrad auch in diesen Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse ist – noch nicht als Buch im Regal, aber als Vorschau im Katalog des Dix-Verlags. 

Ich freue mich schon drauf, Konrad um nächsten Jahr auf der Messe zu besuchen.

Fröhliche Grüße,

Sabine

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Kunst kommt von Können

Am Wochenende bin ich wieder einer ganz besonderen Arbeit nachgegangen, die leider nur ein Mal im Jahr stattfindet. Immer am ersten Wochenende im Oktober ist in Scheyern Kunst im Gut, ein wunderbarer Künstlermarkt, zu dem wirklich tolle Kreative aus ganz Deutschland anreisen. Herzensarbeit ist das. 

Ich bin Miss Infobox, sitze das ganze Wochenende in einer kleinen Holzhütte und beantworte die Fragen von großen und kleinen Besuchern, treffe die vielen netten Aussteller und wenn mal kurz Pause ist, schlendere ich über den Markt und lasse mich inspirieren. Kunst kommt von Können – das sieht man hier an jeder Ecke. 

Auch die wunderbare Heidi Stulle-Gold hat wieder auf dem Markt ausgestellt und da sie ja leider ein paar Kilometer entfernt von mir wohnt, habe ich mich sehr gefreut, sie mal wieder in echt zu treffen (hier ist sie mit ihren wunderschönen Holzfiguren rechts zu sehen im Gespräch mit Veranstalterin Margit Grüner, selbst eine tolle Künstlerin).

Heidi macht gerade die Repros ihrer Konrad-Kunst. Das ist sehr viel Arbeit und ich bin so gespannt, wie die Bilder am Ende im Satz aussehen werden, da das Format ja nun doch ein wenig anders ist, als wir das ursprünglich vorgesehen hatten. Enspurt. Spannend.

Inspirierte Grüße von Sabine

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Sommerinspiration

Als arbeitende Mama sind die Sommerferien schon eine Herausforderung: natürlich will ich aus der freien Zeit mit meinem Kleinmann etwas schönes machen, ohne, dass all die Arbeit liegen bleibt und sich zu einem unschönen Berg türmt. Aber manchmal muss man Pause machen, braucht Leerlauf in der Kreativabteilung, damit man wieder neu durchstarten kann.

Und genau dafür waren die Ferien perfekt: Kopf freiblasen, neue Ideen sammeln, unbeschwert albern sein.

Seit drei Jahren fahre ich mit einer lieben Freundin – einer Autorin, deren Kreativabteilung in den Ferien ebenfalls immer eine Zwangspause einlegen muss – in Mama-Kinder-Ferien. Und in diesem Jahr war unser Urlaub im Bayerischen Wald besonders inspirierend für neue Geschichten: Ein Besuch im Silberbergwerk tief unter der Erde… So ähnlich muss es bei Konrad Kleinmögel zu Hause ausschauen – nur die Karotten fehlten in den dunklen Stollen. Einige der Geräte inspirierten mich zu einem neuen Detail in meiner neuen Geschichte.

In einem wunderbaren Wildgarten bei Furth im Wald gab es die schönsten Farben der Natur und ich bewunderte eigentümliche Wesen aus Naturmaterialien. Und als Erinnerung an eine wunderbare Woche ziert nun eine gläserne Karotte meinen Garten.

Nächste Woche beginnt ein neuer Lebensabschnitt, mein Kleinmann hat seinen ersten Schultag. Drum stecke ich meine frische kreative Energie jetzt erst mal in die Fertigstellung seiner Schultüte – und wenn der Alltag wieder eingekehrt ist, wieder in Konrads Abenteuer.

Eine frohe Ankunft im Alltag wünsche ich euch. Alles Liebe von

Sabine

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Zwischen zwei Deckeln

Never judge a book by its cover, heißt ein englisches Sprichwort. Beurteile nie jemanden anhand seiner Erscheinung, will es uns sagen. Schau dir die inneren Werte an. Das gilt für Bücher genauso, wie für die Menschen, denen wir jeden Tag begegnen. Wie schnell stecken wir manchmal unser Gegenüber in eine Schublade, wie schnell haben wir uns manchmal ein Urteil gebildet!? Es lohnt sich immer, hinter die Fassade zu schauen, ein wenig tiefer zu graben. Oft wird man überrascht, was sich hinter der Mauer so verbirgt…

Wenn es um das Cover eines Buchs geht, ist ein ansprechendes Äußeres natürlich unabdingbar. Schließlich soll es euch, die Leser, ansprechen und Lust darauf machen, es in die Hand zu nehmen, es durchzublättern, zu erkunden und natürlich idealerweise auch zu kaufen.

Für das Cover von Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben hat Heidi Stulle-Gold einige Entwürfe gezeichnet. Vom Dix-Verlag vorgegeben war der rote Halbkreis unten rechts und natürlich das Verlagslogo. Alles andere? Zur freien Gestaltung. Nach einer munteren Diskussion wurde es am Ende keiner der ursprünglichen Entwürfe, sondern eine Zusammenstellung aller Lieblingselemente aus den einzelnen Entwürfen.

Leider kann ich hier im Blog weder eine rote Schleife durchschneiden noch eine Decke wegziehen, um das Cover zu enthüllen. Also muss es ein schnödes „Tadaaaaaaaa“ tun.

Tadaaaaaaaa:

Konrad Kleinmögel ISBN 978-3-941651-14-2

Konrad mit Karotte, Farbe und Pinsel auf dem roten Dix-Hügel vor dem Hudlhubber Maibaum. Wie gefällt es euch?

Und schaut mal, was ich neulich beim Onlineshopping entdeckt habe? Konrad ist schon vorbestellbar bei Amazon: http://amzn.to/2uFSii0 Wenn ihr das Buch heute bestellt, dürft ihr genauso lange darauf warten, wie ich… Vielleicht wartet es sich ja leichter, wenn ihr ihr alle mitwartet?

Sommerliche Grüße aus Hudlhub,

Sabine

PS: Musik hilft ja auch beim Warten. Vielleicht habt ihr ja Lust, in neue Musik meiner Band Hudlhub reinzuhören? Unser neues Video gibts bei Youtube, und die Single „Wo du gehst“ überall zum Download oder Streaming.