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Konrads Jahr

Wie es gute Tradition ist, blickt man am Jahresende zurück auf 365 Tage, rekapituliert das Geschehene, freut sich über Gelungenes (und ärgert sich auch manchmal über nicht so schöne Momente) – aber im Fokus steht bei mir immer die Dankbarkeit und die Freude auf alles, was noch kommt.

Am 1. März erschien Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben und der große Karton, den die Post mir aushändigte, war das tollste, was ich in diesem Jahr auspacken durfte.

Pünktlich zur Veröffentlichung startete ich auch mit den Aufführungen des Konrad-Lesetheaters. Insgesamt 20 Mal spielte ich Konrads Abenteuer in Kindergärten, Grundschulen, in Buchhandlungen, Museen, in Vronis Ratschhaus und bei einem Literatur-Speeddating der Literaturwoche Berching. Die ersten Termine fürs kommende Jahr stehen auch schon – ich liebe es, die Kids mit auf die abenteuerliche Farbenreise zu nehmen!

Kurz nach der Veröffentlichung rollten auch die ersten Buchkritiken an – und ich freue mich sehr, dass die Meinungen über Konrad Kleinmögel durchweg sehr positiv waren. Besonders gefreut hat mich die redaktionelle Auswahl des Börsenblatts des Deutschen Buchhandels zu einem der elf besten neuen Kinderbücher.

Am ersten Oktoberwochenende zeigte Heidi Stulle-Gold erstmals die originalen Kinderbuchillustrationen bei Kunst im Gut. Seit Dezember hängt eine Auswahl der Kunstwerke im Pflegschloss Schrobenhausen und ab 10. Februar 2019 sind die Arbeiten im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen zu sehen. Wer in der Nähe ist: Schaut euch die Originale einmal genau an, dann werdet ihr noch besser als im Buch sehen, wie unglaublich toll und detailreich Heidi Stulle-Golds Illustrationen sind.

Im Sommer fing ich dann an mit dem Schreiben von Konrad 2. Viele lustige Ideen vereinigten sich schließlich in einer abgehobenen und spannenden Geschichte. Das fand auch der Dix-Verlag – im November kam der Vertrag für das nächste Buch. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Herbst 2020. Das nächste Jahr steht also ganz im Zeichen von Arbeit am neuen Band – und an einigen anderen spannenden Ereignissen in Hudlhub!

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Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und fröhlich und vergesst nie, die Augen aufzumachen und zu sehen, wie wunderbar bunt unsere Welt doch ist!

Ich danke den Lesern meines Blogs, dass ihr Konrad und mich auf unseren Abenteuern begleitet, den vielen großen und kleinen Zuschauern beim Lesetheater fürs Mitmachen und Mitlachen und allen großen und kleinen Leseratten für die Freude an Konrads Geschichte.

Kleinmögelstarke Grüße

von Sabine

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Freude, Fanpost, Farbexplosion

Seit einem Monat ist Konrad nun auf der Welt und der kleine Erdkobold hat schon viele neue Freunde gefunden. Darüber freue ich mich unglaublich! Es ist ein tolles Glücksgefühl, wenn ich nach meinem Lesetheater in begeisterte Kindergesichter blicke, Bücher signiere und viele neugierige Fragen beantworte. Das macht wirklich unglaublich viel Spaß!

Für mein Lesetheater habe ich jetzt noch mehr Requisiten und ein sehr cooles Bühnenoutfit mit orangener Farbexplosion. Meine liebe Freundin Sabine Rieß vom Lichtspiel Fotostudio in Ingolstadt hat bei meinem Lesetheater in Vronis Ratschhaus tolle Bilder gemacht:

Außerdem erreichte mich kürzlich meine erste „Fanpost“. Schaut mal:

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Ich habe mich riesig gefreut über die Zeichnung von Vinzenz (das auf dem Bild sind übrigens er und ich 😉 ).

Außerdem erschien kürzlich die allererste Kritik über das Buch auf der Kinder- und Jugendbuchseite des Donaukurier. „In diesem Buch passt einfach alles.“ Sowas geht doch runter wie Öl:

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Im April und Mai stehen nun weitere schöne Lesetheatervormittage in Kindergärten, Grundschulen und meiner Lieblingsbuchhandlung an. Darauf freue ich mich schon sehr!

Außerdem schickt das Kreativuniversum grad wieder viele verrückte Ideen für einen zweiten Teil, in dem Konrad und Franziska sich zusammen auf eine spannende Suche machen… aber mehr verrate ich noch nicht!

Kleinmögelstarke Grüße

Sabine

 

 

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Vier Wochen Ungeduld

Wisst ihr, was das schöne am Warten ist? Je länger man wartet, desto näher kommt man dem Ziel. Und wisst ihr auch, was das schlimmste am Warten ist? Die Ungeduld. Und in diesen Tagen bin ich ganz besonders ungeduldig. Wann kommt Konrad?

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Irgendwann im Januar wurde Konrad in die Druckerei geschickt. In den Tagen und Wochen davor wurde die Druckvorlage noch x-mal auf den Kopf gestellt. Hier noch eine kleine Änderung, da noch einen kleinen Tippfehler ausbessern. Und irgendwann hieß es: Nichts geht mehr, es wird Zeit, loszulassen. Es ist schon ziemlich aufregend, wenn nach all der Zeit – immerhin fast anderthalb Jahre – endlich der Endspurt ansteht.

Jetzt heißt es warten, das Buch ist fertig und bald wird mich hoffentlich ein Paket mit Bücher erreichen. Ich kann den Moment kaum erwarten.

In der Zwischenzeit lenke ich mich ab mit Vorbereitungen ganz anderer Art: Mein erster Lesungstermin steht und es gibt noch eine Menge zu tun. Die ersten kleinen Konrad-Giveaways zum Verschenken sind schon eingetrudelt. Mein Kamishibai hängt indessen noch irgendwo im Versand. Die Karten für das schöne japanische Bildertheater sind noch auf meinem Rechner und gehen nächste Woche in die Druckerei, damit sie bis zu meiner ersten Lesung am 28. Februar auch fertig sind.

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Ich freue mich so darauf, Konrad endlich der ganzen Welt zu zeigen und fange damit in einem Kindergarten gleich bei mir um die Ecke an. Ich hoffe, die Kinder werden Konrad genauso lieben wie ich.

Ab 1. März könnt ihr Konrad überall bekommen, wo es Bücher gibt – oder direkt hier bestellen mit persönlicher Widmung und kleinem Goodie.

Jetzt geh ich die weltgrößte Regenbogenkarotte abstauben…

Liebe Grüße von Sabine

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Konrad im Katalog

Ich grüße euch herzlich aus Belgien, wo ich mir  – zusammen mit dem Kleinmann und dem Großmann – an der wunderbaren Nordsee gerade den Kopf freiblasen lasse, in dem Konrad und seine Freude gerade ziemlich wild herumspuken. Nachdem ich nämlich kurz vor meinem Urlaub die Textarbeit für „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ fertig gemacht und die Geschichte auf ihre Reise zum Verlag geschickt habe, sind wieder kreative Kapazitäten frei und jeden Tag fallen mir neue lustige Details für eine Fortsetzung ein.

Und wieder einmal bin ich erstaunt, dass Konrad seinen ganz eigenen Kopf hat, was seine Geschichte angeht. Meine ursprüngliche Idee ist inzwischen nur noch eine kleine Nebenhandlung und Konrads Abenteuer wird ganz anders, als gedacht. Außerdem bekommt er weibliche Verstärkung, was ja auch nicht schaden kann 😉

Da passt mein Fundstück von heute ganz wunderbar dazu, schaut mal:

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Habt ihrs entdeckt? Moment, ich zoome mal ran für euch:

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Yay, da ist es – in der neuen Herbstvorschau vom Dix-Verlag! Ich freu mich so! Und ich kann es kaum erwarten, das Buch endlich in den Händen zu halten. Ein wenig wird es noch dauern, aber Vorfreude ist ja die schönste Freude – oder vielleicht eher: Papier ist geduldig! Ich nur so: Naja 😉

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr HIER durch den ganzen Katalog vom DIX-Verlag stöbern.

Ich bin dann mal wieder im Kopfkino bei Konrad und seinen Freunden und schicke euch stürmische Grüße,

Sabine

 

 

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Textarbeit

Konrad und die Kleinmögel haben sich in den letzten Wochen ein wenig ausruhen dürfen, während ich mich beim Schreiben vor allem an Gebräuchlichem abgearbeitet habe. Doch nachdem die Zeit verfliegt und noch ein wenig an Konrad gefeilt werden muss, ist nun ein wenig kleinmögelige Textarbeit angesagt – genau die richtige Arbeit für das scheußliche Regenwetter da draußen.

textarbeit

Es ist schon eine Weile her, seit ich Konrads Geschichte gelesen haben. Und mit ein wenig Abstand liest man das, was man einst aus sich herausgeschrieben hat, plötzlich ganz anders. Aus der Distanz heraus lässt sich ein Text tatsächlich am Besten bearbeiten. Wenn man nicht mehr in der Geschichte steckt, nicht mehr so emotional involviert ist, ist ein viel neutralerer und technischerer Blick auf Worte, Sätze, Absätze möglich und man merkt, wo es noch rumpelt und zwickt im Textfluss, wo vielleicht ein anderes Wort, ein anderer Ausdruck besser passt – oder auch, wo man vielleicht auch einfach etwas wegstreichen kann. Wobei Kürzen tatsächlich nicht meine Lieblingsdisziplin ist. Als Schreiberling hängt man ja irgendwie an seinen Sätzen. Glücklicherweise gibt es wunderbare Menschen, Lektoren genannt, die einen genau dabei wunderbar unterstützen.

Aber besonders freut mich heute, dass ich auch beim distanzierten Lesen wieder glücklich mit Konrads Geschichte bin. So macht die Textarbeit gleich doppelt so viel Spaß. Dann zücke ich mal den Rotstift…

Regnerische Frühlingsgrüße,

eure Sabine

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Die Kunst der Kleinmögel

Wie heißt es so schön im Hudlhub-Song „Allergie“: „Broad war da Sommer, schee langsam geht´s dahin…“ Während der Sommer in Hudlhub sich in diesen Tagen noch einmal von seiner schönsten Seite zeigt, tut sich auch bei den Kleinmögeln einiges. Schließlich sind die Erdkobolde ganz heiß darauf, das Licht der Welt zu erblicken – und Heidi und ich, als die kreativen Mütter der Kleinmögel, natürlich auch ;-).

Während sich die Kleinmögel also tiiiiiiief unter der Erde als Karottenanstreicher verkünsteln, gibt Heidi den zahlreichen kleinen Kunstwerken mit ihrer ganz eigenen Bildsprache den letzten Schliff. Für unser Kinderbuch bedient sie sich dabei einer ganz besonderen Technik:

Heidi arbeitet die Vorlagen auf braunem Packpapier. Zum Colorieren kommen leuchtende Farben unterschiedlichster Textur zum Einsatz – vom Wachsmalstift bis zur Pastellkreide. Sind die kleinen Meisterwerke fertig, werden sie in fitzeliger Kleinarbeit vorsichtig ausgeschnitten und in die Vorlage eingearbeitet. Eine ganz besondere Methode, die den Kleinmögeln und ihrer Welt einen ganz eigenen, neuartigen Look verleiht.

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Während Heidi also den Illustrationen den letzten Schliff verleiht, kommt auch der Text noch einmal auf den Prüfstand. Das geht am besten, wenn man die Geschichte laut vorliest. Dabei merkt man nämlich von ganz alleine, wo es noch holpert, stockt oder der Rhythmus nicht stimmt. Es ist schon eine Weile her, seit ich meinem geschichtenverrückten Kleinmann eine Rohfassung der Kleinmögel-Geschichte vorgelesen hatte. Und er freute sich sehr, dass es nun endlich richtige Bilder zu sehen gab – und war bis zum Schluss mucksmäuschenstill und vertieft in Konrads Abenteuer. Eine schönere Bestätigung, dass Konrads Geschichte spannend ist, kann ich mir kaum vorstellen…

Aber jetzt zurück an die Werkbank, es gibt noch eine Menge zu tun…

Farbenfrohe Grüße von Sabine