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Der Zauber steckt im Detail

Am vergangenen Wochenende wurde die Ausstellung „Kunst und mehr“ im Museum im Pflegschloss in Schrobenhausen eröffnet. Ein Raum der Ausstellung ist den Kleinmögeln gewidmet. Darin sind acht Original-Illustrationen von Heidi Stulle-Gold aus dem Kinderbuch zu sehen.

Das gesamte Wochenende habe ich in der Ausstellung verbracht. Hunderte Besucher sahen sich Heidis filigrane und farbenfrohe Kinderbuchkunstwerke an – und obwohl ich die Bilder ja schon gut kenne, konnte auch ich immer wieder Neues darin entdecken – frei nach dem Sprichwort „Der Zauber steckt im Detail“. Habt ihr zum Beispiel schon gesehen, dass hinter dem Zaun auf dem Seitenstreifen auf Seite 26 ein sehr putziges Schaf steht? Oder dass Konrad auf seinem Abenteuer von einem niedlichen Erdbienchen mit Skateboard begleitet wird? Wenn man sich die Zeit nimmt, in die Illustrationen einzutauchen, entdeckt man immer wieder neue Kleingkeiten.

Besonders beeindruckend zu sehen bei den Originalen, ist die filigrane Arbeit, die in den Illustrationen steckt: Alle Figuren und vordergründigen Szenen sind auf braunem Papier gearbeitet, jedes filigrane Detail ist ausgeschnitten und dann auf den farbigen Hintergrund aufgebracht. So ist der dreidimensionale Effekt, der eine der Besonderheiten von Heidis Bildern ist, besonders gut zur Geltung.

Wenn ihr in der Nähe seid, schaut euch die Ausstellung doch an. Sie ist noch bis Anfang Februar in Schrobenhausen zu sehen. Im Anschluss (10. bis 24. Februar 2019) findet ihr die Bilder in einer Ausstellung im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen am Bodensee – zusammen mit vielen anderen wunderbaren Kunstwerken von Heidi Stulle-Gold.

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Auch mein Lesetheater habe ich am Wochenende in der Ausstellung vor vielen kleinen – und fast noch mehr großen – Besuchern gezeigt. Da wird so mancher Ausstellungsbesucher geschaut haben, als laut „Hast du noch alle Möhren im Schrank?“ durch das ehrwürdige Gemäuer hallte… Das schöne Foto ist von Tabea Tyroller aus diesem Bericht der Schrobenhausener Zeitung .

Eine wunderbare Adventszeit wünscht euch

Sabine

 

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Der große kleine Unterschied

Noch genau zwei Wochen, dann sind sie vorbei: Zweieinhalb Jahre, die Konrad mich begleitet, zweieinhalb Jahre Reise von der ersten Idee, dem lustigen Rechtschreibfehler, dem skurrilen Traum bis zum fertigen Buch. Was für eine spannende Zeit! Wie viel Liebe und Arbeit in diesen 42 Seiten stecken… Drum warte ich auch sehr ungeduldig auf Post vom Verlag. Bald muss es soweit sein.

Auch die ersten Lesungen stehen Ende März an. Drum war ich heute bei einem wunderbaren Menschen, der erfolgreicher Theaterregisseur und selbst versierter „Vorleser“ ist: Hans Kriss. Er hat gemeinsam mit Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl das kriminell gute Leseprogramm „Mörderisches Bayern„. Wenn mir einer etwas beibringen kann über den (gar nicht so) kleinen Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Kunst, eine mitreißende Lesung zu gestalten, dann sicher er.

Also machten wir es uns heute am Küchentisch gemütlich, einen Stapel Textblätter vor uns und mein nagelneues Kamishibai mit nagelneuen kleinmögeligen Bilderkarten daneben.

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Und dann ging es ans Lesen. Am Anfang klebte ich noch sehr am Text, aber mit den tollen Tipps von Hans entwickelten wir aus der geschriebenen Geschichte eine lebendige Erzählgeschichte, verschiedene Sprechstimmen für die verschiedenen Charaktere und lustige darstellerische Elemente. Außerdem fiel uns ein sehr überraschender Einstieg und ein damit verbundener, interaktiver Schlussteil ein. Ich bin gespannt, wie das dann live funktioniert.

Jetzt heißt es: Üben, üben, üben. Damit der kleine Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Lesungskunst in den kommenden Wochen möglichst gaaaaanz groß wird. Ich fang dann mal an. Wo sind die Salbeibonbons???

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Lesefreudige Grüße

von Sabine

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Kunst kommt von Können

Am Wochenende bin ich wieder einer ganz besonderen Arbeit nachgegangen, die leider nur ein Mal im Jahr stattfindet. Immer am ersten Wochenende im Oktober ist in Scheyern Kunst im Gut, ein wunderbarer Künstlermarkt, zu dem wirklich tolle Kreative aus ganz Deutschland anreisen. Herzensarbeit ist das. 

Ich bin Miss Infobox, sitze das ganze Wochenende in einer kleinen Holzhütte und beantworte die Fragen von großen und kleinen Besuchern, treffe die vielen netten Aussteller und wenn mal kurz Pause ist, schlendere ich über den Markt und lasse mich inspirieren. Kunst kommt von Können – das sieht man hier an jeder Ecke. 

Auch die wunderbare Heidi Stulle-Gold hat wieder auf dem Markt ausgestellt und da sie ja leider ein paar Kilometer entfernt von mir wohnt, habe ich mich sehr gefreut, sie mal wieder in echt zu treffen (hier ist sie mit ihren wunderschönen Holzfiguren rechts zu sehen im Gespräch mit Veranstalterin Margit Grüner, selbst eine tolle Künstlerin).

Heidi macht gerade die Repros ihrer Konrad-Kunst. Das ist sehr viel Arbeit und ich bin so gespannt, wie die Bilder am Ende im Satz aussehen werden, da das Format ja nun doch ein wenig anders ist, als wir das ursprünglich vorgesehen hatten. Enspurt. Spannend.

Inspirierte Grüße von Sabine

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Sommerinspiration

Als arbeitende Mama sind die Sommerferien schon eine Herausforderung: natürlich will ich aus der freien Zeit mit meinem Kleinmann etwas schönes machen, ohne, dass all die Arbeit liegen bleibt und sich zu einem unschönen Berg türmt. Aber manchmal muss man Pause machen, braucht Leerlauf in der Kreativabteilung, damit man wieder neu durchstarten kann.

Und genau dafür waren die Ferien perfekt: Kopf freiblasen, neue Ideen sammeln, unbeschwert albern sein.

Seit drei Jahren fahre ich mit einer lieben Freundin – einer Autorin, deren Kreativabteilung in den Ferien ebenfalls immer eine Zwangspause einlegen muss – in Mama-Kinder-Ferien. Und in diesem Jahr war unser Urlaub im Bayerischen Wald besonders inspirierend für neue Geschichten: Ein Besuch im Silberbergwerk tief unter der Erde… So ähnlich muss es bei Konrad Kleinmögel zu Hause ausschauen – nur die Karotten fehlten in den dunklen Stollen. Einige der Geräte inspirierten mich zu einem neuen Detail in meiner neuen Geschichte.

In einem wunderbaren Wildgarten bei Furth im Wald gab es die schönsten Farben der Natur und ich bewunderte eigentümliche Wesen aus Naturmaterialien. Und als Erinnerung an eine wunderbare Woche ziert nun eine gläserne Karotte meinen Garten.

Nächste Woche beginnt ein neuer Lebensabschnitt, mein Kleinmann hat seinen ersten Schultag. Drum stecke ich meine frische kreative Energie jetzt erst mal in die Fertigstellung seiner Schultüte – und wenn der Alltag wieder eingekehrt ist, wieder in Konrads Abenteuer.

Eine frohe Ankunft im Alltag wünsche ich euch. Alles Liebe von

Sabine

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Hudlhub für Große

Die Kleinmögel leben ja tiiiiiiiief unter der Erde von Hudlhub. Während es in meiner Geschichte für die kleinen Leser vor allem um die tierischen und erdkoboldigen Bewohner des kleinen, bayerischen Ortes geht, geht es in einem Roman für die Großen um die menschlichen Dorfbewohner und ihre ganz speziellen Eigenheiten.

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Ich freue mich sehr, dass „Hudlhub – Ein kriminell-kurioser Heimatroman“ von Mathias Petry jetzt beim SüdOst-Verlag erschienen ist. Das bayerische Dorf, in dem sich äußerst kuriose Dinge ereignen, hatte es mir von Anfang an angetan. „Dahoam is Dahoam trifft Pulp Fiction!“ heißt es beim Verlag über das Buch und ich finde, das trifft es ziemlich genau: Ein bisschen Satire, ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebe und kriminelle Machenschaften, eingebettet in ein typisch bayerisches Dorf mit all seinen Eigenheiten.

Eine meiner Kinderbuchfiguren habe ich mir übrigens aus dem Hudlhub-Roman ausgeliehen: Luigi, der Hahn. Während sich der König des Misthaufens im Kinderbuch als äußerst hilfreich für Konrad erweist, hat er im Roman aber nur das Eine im Kopf…

Wenn ihr Lust habt auf eine kriminell-kuriose, bayerische Sommerlektüre: „Hudlhub“ gibt es ab sofort überall, wo es Bücher gibt!

Ich wünsche euch einen schönen Sommer,

eure Sabine

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Konrad im Katalog

Ich grüße euch herzlich aus Belgien, wo ich mir  – zusammen mit dem Kleinmann und dem Großmann – an der wunderbaren Nordsee gerade den Kopf freiblasen lasse, in dem Konrad und seine Freude gerade ziemlich wild herumspuken. Nachdem ich nämlich kurz vor meinem Urlaub die Textarbeit für „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ fertig gemacht und die Geschichte auf ihre Reise zum Verlag geschickt habe, sind wieder kreative Kapazitäten frei und jeden Tag fallen mir neue lustige Details für eine Fortsetzung ein.

Und wieder einmal bin ich erstaunt, dass Konrad seinen ganz eigenen Kopf hat, was seine Geschichte angeht. Meine ursprüngliche Idee ist inzwischen nur noch eine kleine Nebenhandlung und Konrads Abenteuer wird ganz anders, als gedacht. Außerdem bekommt er weibliche Verstärkung, was ja auch nicht schaden kann 😉

Da passt mein Fundstück von heute ganz wunderbar dazu, schaut mal:

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Habt ihrs entdeckt? Moment, ich zoome mal ran für euch:

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Yay, da ist es – in der neuen Herbstvorschau vom Dix-Verlag! Ich freu mich so! Und ich kann es kaum erwarten, das Buch endlich in den Händen zu halten. Ein wenig wird es noch dauern, aber Vorfreude ist ja die schönste Freude – oder vielleicht eher: Papier ist geduldig! Ich nur so: Naja 😉

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr HIER durch den ganzen Katalog vom DIX-Verlag stöbern.

Ich bin dann mal wieder im Kopfkino bei Konrad und seinen Freunden und schicke euch stürmische Grüße,

Sabine

 

 

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Kreatives Eigenleben

Ideen haben ein Eigenleben. Ideen sind unsichtbare Lebensformen, die nur eins im Sinn haben: Verwirklichung. Mit diesem Ziel fliegen sie durch die Welt und suchen sich einen menschlichen Erfüllungsgehilfen, der genau in diesem Moment offen dafür ist und der Idee dabei hilft, sich selbst zu verwirklichen.

Diesen wunderbaren Gedanken las ich kürzlich in einem sehr inspirierenden Buch von Elizabeth Gilbert (Big Magic: Creative Living Beyond Fear). Als ich Gilberts Gedanken über das Eigenleben der Ideen las, musst ich grinsen. Genau so empfinde ich meine Beziehung mit Konrad Kleinmögel, der vor etwas über einem Jahr auf so wunderbare Weise in mein Leben getreten ist. Konrad ist existent und er weiß, was er will. Und auf genauso wunderbare Weise finden sich weitere Kleinmögel-Komplizen, die genau im rechten Moment offen dafür sind, Konrad auf die Welt zu helfen.

So fand sich für Konrad auch eine wunderbare Reisebegleitung, die ihn mit auf die Frankfurter Buchmesse nahm. Wer weiß, vielleicht würde Konrads Reisebegleitung Heike ja jemanden treffen, dem sie den Erdkobold vorstellen könnte. Und überhaupt gibt es wohl keine passendere erste Reise für einen Buchhelden, als Deutschlands größte Buchmesse. Das Leben ist eine Wundertüte und Konrad wollte endlich ein wenig unter Leute.

Jeder, der schon mal ein Buch geschrieben, weiß: Ein Manuskript muss auf Reisen gehen in der Hoffnung, dass sich ein Verlag oder eine Agentur dafür begeistert. Und jeder Schriftsteller und Illustrator weiß, dass genau das die größte Hürde ist. Da draußen gibt es nämlich unglaublich viele Ideen, die der Verwirklichung entgegenstreben…

Was Konrad auf seiner Reise nach Frankfurt erlebt hat, verrate ich euch demnächst. Jetzt hat erst einmal die Weihnachtsgeschenkeproduktion Vorrang. Ein Geschenk für Konrad gibt es schon:

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Adventliche Grüße von

Sabine