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Uuuuuund: Action!

Gut eine Woche ist Konrad jetzt auf der Welt und ich freue mich unglaublich über ganz viel positives Feedback, über liebe Nachrichten und neue Konrad-Fans. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, dass das Buch, in das so viele Menschen so viel Liebe, Zeit und Energie gesteckt haben, bei so vielen Menschen so gut ankommt. Ich freue mich über jeden einzelnen! DANKE!

Heute stand dann die erste Lesung auf dem Programm in einer Kita in meiner Nähe. Bislang hatte ich meine Lesung ja fast ausschließlich im stillen Kämmerlein geübt und mein einziger Zuschauer war eine Yuccapalme – abgesehen von einer sehr lustigen Testlesung für meinen Mann, bei der ich dauernd lachen musste, weil er so amüsiert war…

Ein bisschen Lampenfieber gehört dazu, heißt es ja immer. Wer keine Spannung hat, kann auch keine Spannung aufbauen. Und so war beim Morgenkaffee zwar ein wenig Lampenfieber spürbar, aber vor allem war die Vorfreude groß. Und die Neugier darauf, wie Konrads Geschichte und die Lesung wohl ankommen würden.

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Bewaffnet mit der größten Regenbogenkarotte der Welt bezog ich also im Turnsaal der Kita Quartier, und richtete mir mit meinen mitgebrachten Accessoires – meinem Kamishibai, der Karotte, einem Farbeimer mit Pinsel und einem Tennisball – meinen Leseplatz ein.

Während die Kinder sich im Raum platzierten, wartete ich draußen auf meinen Auftritt. Der ist nämlich eine inszenierte Suche nach Konrad und klappte so gut wie ich es erhofft hatte – die Kinder machten gleich toll mit und sofort waren wir zusammen mitten in der Geschichte. Die halbe Stunde verging wie im Flug und die Kinder waren von Anfang bis Ende mit ihrer Aufmerksamkeit bei mir. Die verschiedenen Tiere mit ihren unterschiedlichen Stimmen, die Teile, die frei erzählt werden, die Gesten und kleinen Bewegungselemente, alles funktionierte so, wie ich es für mich geübt hatte. Ich badete im Lachen, wenn die Wortwitze aus dem Buch funktionierten und freute mich über die mitfiebernden Gesichter, wenn es ein wenig dramatischer wurde.

Lesung Big

Und zum Schluss halfen alle mit, die orangene Karotte in eine Regenbogenkarotte zu verwandeln. Und jedes Kind durfte die riesige Möhre, die fast doppelt so groß war wie sie selbst, einmal tragen.

Ich bin sehr happy, dass die Kinder so viel Spaß hatten und habe auch hilfreiche Erkenntnisse gesammelt, wo ich zum Beispiel noch mehr in die Interaktion gehen kann. Und, dass man bei Kindern wirklich mit allem rechnen muss. Improvisation ist alles! Lustigster Moment: An einer Stelle meldet sich ein Mädchen und sagt: „Ich habe schon einmal einen Fuchs gesehen. Aber der war schon tot!“ Darauf ist mir dann aber tatsächlich nicht viel eingefallen 😀

Ich freue mich schon auf die nächsten Lesungen, die bald anstehen. Konrads Geschichte zum Leben zu erwecken macht wirklich riesigen Spaß!

Mit kleinmögelstarken Grüßen,

Eure Sabine

 

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Die Stunde der Kleinmögel

Dingdong. Die Post ist da. Der Postbote übergibt mir ein großes Paket. Verlagsauslieferung Runge. Und mein Herz hüpft.

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Nach zweieinhalb Jahren Arbeit und Warten ist es endlich da. Das Kinderbuch, an das Heidi und ich und viele fleißige Verlagsmitarbeiter so lange hingearbeitet haben. Das schwere Paket steht nun also vor mir auf dem Tisch – und ich bin voller Freude und auch ein bisschen nervös. Wie wird es aussehen? Ist es so, wie ich es mir vorgestellt habe?

Ich durchtrenne das schwarze Plastikpaketband und schlitze das Klebeband am Deckel auf. Langsam klappe ich den Karton auf und dann liegt er vor mir – Konrad!

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Vorsichtig nehme ich ein Buch aus der Kiste und blättere es langsam durch. Was für ein unbeschreibliches Glücksgefühl! Es ist wirklich unglaublich schön geworden. Die kräftigen Farben, Heidis liebevolle Illustrationen, die schöne Bindung, das samtige Hardcover – ich bin total begeistert! Die viele Arbeit, die alle Beteiligten in das Buch gesteckt haben, hat sich wirklich gelohnt.

 

Jetzt darf Konrad endlich raus in die Welt und findet hoffentlich eine neue Heimat in vielen bunten Kinderzimmern. „Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben“ bekommt ihr überall, wo es Bücher gibt. Gerne könnt ihr natürlich auch ein signiertes Exemplar direkt bei mir bestellen.

Wenn es euch gefallen hat, empfehlt das Buch weiter oder schreibt eine kurze Rezension, z.B. bei Amazon. Das würde mich sehr freuen.

Nächste Woche habe ich meine erste Lesung, in der ich Kindern in einer Kita in meiner Region Konrads Geschichte erzählen, vorspielen, vorlesen werde. Ich bin gespannt und auch ein bisschen nervös…

Jetzt geh ich ein bisschen feiern!

Freudige Grüße, Sabine

PS: Hier noch ein Bild vom glücklichen Ich

bine

 

 

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Der große kleine Unterschied

Noch genau zwei Wochen, dann sind sie vorbei: Zweieinhalb Jahre, die Konrad mich begleitet, zweieinhalb Jahre Reise von der ersten Idee, dem lustigen Rechtschreibfehler, dem skurrilen Traum bis zum fertigen Buch. Was für eine spannende Zeit! Wie viel Liebe und Arbeit in diesen 42 Seiten stecken… Drum warte ich auch sehr ungeduldig auf Post vom Verlag. Bald muss es soweit sein.

Auch die ersten Lesungen stehen Ende März an. Drum war ich heute bei einem wunderbaren Menschen, der erfolgreicher Theaterregisseur und selbst versierter „Vorleser“ ist: Hans Kriss. Er hat gemeinsam mit Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl das kriminell gute Leseprogramm „Mörderisches Bayern„. Wenn mir einer etwas beibringen kann über den (gar nicht so) kleinen Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Kunst, eine mitreißende Lesung zu gestalten, dann sicher er.

Also machten wir es uns heute am Küchentisch gemütlich, einen Stapel Textblätter vor uns und mein nagelneues Kamishibai mit nagelneuen kleinmögeligen Bilderkarten daneben.

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Und dann ging es ans Lesen. Am Anfang klebte ich noch sehr am Text, aber mit den tollen Tipps von Hans entwickelten wir aus der geschriebenen Geschichte eine lebendige Erzählgeschichte, verschiedene Sprechstimmen für die verschiedenen Charaktere und lustige darstellerische Elemente. Außerdem fiel uns ein sehr überraschender Einstieg und ein damit verbundener, interaktiver Schlussteil ein. Ich bin gespannt, wie das dann live funktioniert.

Jetzt heißt es: Üben, üben, üben. Damit der kleine Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Lesungskunst in den kommenden Wochen möglichst gaaaaanz groß wird. Ich fang dann mal an. Wo sind die Salbeibonbons???

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Lesefreudige Grüße

von Sabine

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Vier Wochen Ungeduld

Wisst ihr, was das schöne am Warten ist? Je länger man wartet, desto näher kommt man dem Ziel. Und wisst ihr auch, was das schlimmste am Warten ist? Die Ungeduld. Und in diesen Tagen bin ich ganz besonders ungeduldig. Wann kommt Konrad?

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Irgendwann im Januar wurde Konrad in die Druckerei geschickt. In den Tagen und Wochen davor wurde die Druckvorlage noch x-mal auf den Kopf gestellt. Hier noch eine kleine Änderung, da noch einen kleinen Tippfehler ausbessern. Und irgendwann hieß es: Nichts geht mehr, es wird Zeit, loszulassen. Es ist schon ziemlich aufregend, wenn nach all der Zeit – immerhin fast anderthalb Jahre – endlich der Endspurt ansteht.

Jetzt heißt es warten, das Buch ist fertig und bald wird mich hoffentlich ein Paket mit Bücher erreichen. Ich kann den Moment kaum erwarten.

In der Zwischenzeit lenke ich mich ab mit Vorbereitungen ganz anderer Art: Mein erster Lesungstermin steht und es gibt noch eine Menge zu tun. Die ersten kleinen Konrad-Giveaways zum Verschenken sind schon eingetrudelt. Mein Kamishibai hängt indessen noch irgendwo im Versand. Die Karten für das schöne japanische Bildertheater sind noch auf meinem Rechner und gehen nächste Woche in die Druckerei, damit sie bis zu meiner ersten Lesung am 28. Februar auch fertig sind.

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Ich freue mich so darauf, Konrad endlich der ganzen Welt zu zeigen und fange damit in einem Kindergarten gleich bei mir um die Ecke an. Ich hoffe, die Kinder werden Konrad genauso lieben wie ich.

Ab 1. März könnt ihr Konrad überall bekommen, wo es Bücher gibt – oder direkt hier bestellen mit persönlicher Widmung und kleinem Goodie.

Jetzt geh ich die weltgrößte Regenbogenkarotte abstauben…

Liebe Grüße von Sabine

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Noch drei Monate…

…dann endlich wird Konrad in der Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich sein. Ich kann es kaum noch erwarten – vor allem, seit ich die Druckfahne des Buchs in den Händen halten konnte. 

2018 wird es also spannend für Konrad und für mich. Ich starte das Jahr mit einem Lesecoaching beim wunderbaren Hans Kriss, einem tollen Regisseur, der selbst auch gemeinsam mit Tatort-Komissat Udo Wachtveitl ein Leseprogramm hat: Mörderisches Bayern. Ich freue mich auf seine Tipps für meine Kinderlesung, die ich dann pünktlich zum Buchverkaufsstart am 1. März anbieten werde. Darauf freue ich mich unglaublich!

Zum Ende eines bewegten Jahres lass ich euch ein paar Konrad-Highlights als kleinen Videoclip da.

Frohe Weihnachten, ihr Lieben. Rutscht gut ins neue Jahr, bleibt gesund und voller Träume.

Eure Sabine

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Wie im Flug…

Genau ein Jahr ist es her, als sich Konrad zusammen mit seiner lieben Reisebegleitung Heike auf den Weg zur Buchmesse nach Frankfurt gemacht hat. Welch glücklicher Umstand ihn dann in die Arme von Verkehren Elke Fettweis vom Dix-Verlag gespült hat, könnt ihr hier nochmal nachlesen…

Seither wurde fleißig gewerkelt: der Text wurde auf Hochglanz poliert, die Illustrationen aufs neue Format skaliert und reproduziert. Und schon bald wird die letzte Phase eingeläutet, wenn sich Konrad auf den Weg in die Druckerei macht. 

Ich freue mich sehr, dass Konrad auch in diesen Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse ist – noch nicht als Buch im Regal, aber als Vorschau im Katalog des Dix-Verlags. 

Ich freue mich schon drauf, Konrad um nächsten Jahr auf der Messe zu besuchen.

Fröhliche Grüße,

Sabine

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Kunst kommt von Können

Am Wochenende bin ich wieder einer ganz besonderen Arbeit nachgegangen, die leider nur ein Mal im Jahr stattfindet. Immer am ersten Wochenende im Oktober ist in Scheyern Kunst im Gut, ein wunderbarer Künstlermarkt, zu dem wirklich tolle Kreative aus ganz Deutschland anreisen. Herzensarbeit ist das. 

Ich bin Miss Infobox, sitze das ganze Wochenende in einer kleinen Holzhütte und beantworte die Fragen von großen und kleinen Besuchern, treffe die vielen netten Aussteller und wenn mal kurz Pause ist, schlendere ich über den Markt und lasse mich inspirieren. Kunst kommt von Können – das sieht man hier an jeder Ecke. 

Auch die wunderbare Heidi Stulle-Gold hat wieder auf dem Markt ausgestellt und da sie ja leider ein paar Kilometer entfernt von mir wohnt, habe ich mich sehr gefreut, sie mal wieder in echt zu treffen (hier ist sie mit ihren wunderschönen Holzfiguren rechts zu sehen im Gespräch mit Veranstalterin Margit Grüner, selbst eine tolle Künstlerin).

Heidi macht gerade die Repros ihrer Konrad-Kunst. Das ist sehr viel Arbeit und ich bin so gespannt, wie die Bilder am Ende im Satz aussehen werden, da das Format ja nun doch ein wenig anders ist, als wir das ursprünglich vorgesehen hatten. Enspurt. Spannend.

Inspirierte Grüße von Sabine