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Konrad am Bodensee

Konrad kommt ganz schön rum. Out of Hudlhub, sozusagen. Die letzten zwei Monate hingen die wunderbaren Originalillustrationen aus dem Buch ja im Museum im Pflegschloss in Schrobenhausen. Viele hundert Besucher kamen und bewunderten die farbenfrohen Kunstwerke.

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Anfang des Monats durfte Konrad nun Umziehen. Knapp 250 Kilometer legte er zurück und zog dann in die wunderschöne Galerie im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen am Bodensee ein. Dort sind die Illustrationen jetzt zusammen mit vielen weiteren wunderbaren Kunstwerken von Heidi Stulle-Gold zu sehen.

Zur Vernissage vergangene Woche platzte die Mühlengalerie dann fast aus allen Nähten. Kleine und große Besucher bewunderten die fröhlichen Holzskulpturen und originellen Bilder und lauschten meinem Lesetheater. Auch die örtliche Zeitung hat berichtet:

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Auch am Montag und Dienstag durfte ich mein Lesetheater gleich noch ein paar Mal zeigen – an der Grundschule Leimbach und für die Grundschule Oberteuringen (hier direkt in der Ausstellung). Mehr als 250 Schüler machten sich mit mir gemeinsam auf die spannende Farbenreise.

Zur Finissage, am 24. Februar, um 14 Uhr komme ich noch einmal mit dem Lesetheater in die Mühle, der Eintritt ist frei. Auch Heidi wird wieder vor Ort sein. Wir freuen uns über alle großen und kleinen Besucher.

Besonders gefreut hat mich die Rückmeldung einer Lehrerin, die mich nach den Grundschullesungen erreichte: „Mit dem Begriff Lesetheater konnte ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen und war deshalb gespannt was auf mich und meine Schüler zukommt – habe aber nicht mit so einer lebendigen, spannenden, abwechslungsreichen und lustigen Aufführung gerechnet. Die Schüler sind bis zur letzten Minute an Ihren Lippen gehangen und das ist absolut nicht selbstverständlich in diesem Alter.“

Genau deshalb liebe ich das Lesetheater so – es ist einfach wunderbar, Kinder mitzunehmen, sie ganz in die Geschichte zu ziehen. Und es ist einfach ein großer Spaß, all die Stimmen zu imitieren und die Geschichte lebendig werden zu lassen. Ich freue mich schon auf die nächsten Male. Gerne komme ich mit meinem Lesetheater auch zu euch – ich freue mich über jede Anfrage.

Sonnige Grüße aus dem Vorfrühling in Hudlhub

Sabine

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Konrads Jahr

Wie es gute Tradition ist, blickt man am Jahresende zurück auf 365 Tage, rekapituliert das Geschehene, freut sich über Gelungenes (und ärgert sich auch manchmal über nicht so schöne Momente) – aber im Fokus steht bei mir immer die Dankbarkeit und die Freude auf alles, was noch kommt.

Am 1. März erschien Konrad Kleinmögel und die verlorenen Farben und der große Karton, den die Post mir aushändigte, war das tollste, was ich in diesem Jahr auspacken durfte.

Pünktlich zur Veröffentlichung startete ich auch mit den Aufführungen des Konrad-Lesetheaters. Insgesamt 20 Mal spielte ich Konrads Abenteuer in Kindergärten, Grundschulen, in Buchhandlungen, Museen, in Vronis Ratschhaus und bei einem Literatur-Speeddating der Literaturwoche Berching. Die ersten Termine fürs kommende Jahr stehen auch schon – ich liebe es, die Kids mit auf die abenteuerliche Farbenreise zu nehmen!

Kurz nach der Veröffentlichung rollten auch die ersten Buchkritiken an – und ich freue mich sehr, dass die Meinungen über Konrad Kleinmögel durchweg sehr positiv waren. Besonders gefreut hat mich die redaktionelle Auswahl des Börsenblatts des Deutschen Buchhandels zu einem der elf besten neuen Kinderbücher.

Am ersten Oktoberwochenende zeigte Heidi Stulle-Gold erstmals die originalen Kinderbuchillustrationen bei Kunst im Gut. Seit Dezember hängt eine Auswahl der Kunstwerke im Pflegschloss Schrobenhausen und ab 10. Februar 2019 sind die Arbeiten im Kulturhaus Mühle in Oberteuringen zu sehen. Wer in der Nähe ist: Schaut euch die Originale einmal genau an, dann werdet ihr noch besser als im Buch sehen, wie unglaublich toll und detailreich Heidi Stulle-Golds Illustrationen sind.

Im Sommer fing ich dann an mit dem Schreiben von Konrad 2. Viele lustige Ideen vereinigten sich schließlich in einer abgehobenen und spannenden Geschichte. Das fand auch der Dix-Verlag – im November kam der Vertrag für das nächste Buch. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Herbst 2020. Das nächste Jahr steht also ganz im Zeichen von Arbeit am neuen Band – und an einigen anderen spannenden Ereignissen in Hudlhub!

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Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und fröhlich und vergesst nie, die Augen aufzumachen und zu sehen, wie wunderbar bunt unsere Welt doch ist!

Ich danke den Lesern meines Blogs, dass ihr Konrad und mich auf unseren Abenteuern begleitet, den vielen großen und kleinen Zuschauern beim Lesetheater fürs Mitmachen und Mitlachen und allen großen und kleinen Leseratten für die Freude an Konrads Geschichte.

Kleinmögelstarke Grüße

von Sabine

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Auf ein Neues

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… zumindest fast. Noch eine Woche, dann beginnt die Adventszeit und ich werde mich – wie jedes Jahr wundern – wie schnell das Jahr einmal wieder vergangen ist. Und mich freuen, wie viele wunderbare Erlebnisse wieder in den 365 Tagen gesteckt haben.

Ein großer Wunsch hat sich schon diese Woche erfüllt: Schöne Post vom Verlag war im Briefkasten. Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass der DIX-Verlag und seine Verlegerin sich in Konrad Kleinmögel verliebt haben. Umso mehr freute ich mich nach der Veröffentlichung über die Nachfrage, wie es denn mit einem zweiten Teil wäre. Und… TADAAAAAAA: In dieser Woche war der Vertrag für die Fortsetzung im Briefkasten. Unterschrieben habe ich ihn natürlich stilgerecht mit einem Karottenstift.

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Ein wenig gedulden müssen wir uns allerdings noch: Konrad 2 erscheint voraussichtlich im Herbst 2020. Vorher wartet noch viel kreative Arbeit auf Heidi Stulle-Gold und mich. Aber wir freuen uns schon sehr auf das neue Abenteuer von Konrad. Es geht hoch her, soviel kann ich euch schon einmal verraten…

In der Zwischenzeit wird es mir auch mit Konrads erstem Abenteuer alles andere als langweilig werden. Zahlreiche Lesungen in Grundschulen stehen in der kommenden Zeit an. Erst vergangene Woche hatte ich einen wunderbaren Vormittag an einer Münchner Grundschule. Die ersten und zweiten Klassen hatten viel Freude mit dem Lesetheater und besonders die anschließende Fragerunde war für alle ein großer Spaß! Außerdem hatte ich von meinem Leseplatz aus eine wunderbare Aussicht auf den ersten, puderzuckrigen Schnee der Saison.

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Außerdem durfte ich Konrad beim Literarischen Speeddating bei der Literaturwoche Berching vorstellen. Ein schöner Abend vor vollem Haus und eine schöne Gelegenheit, nette Autorenkollegen kennenzulernen.

 

 

Am ersten Adventswochenende wird die erste Ausstellung mit Heidis Kinderbuch-Originalillustrationen eröffnet. Davon erzähle ich euch dann beim nächsten Mal.

Eine tolle Woche

wünscht Sabine

 

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Freude, Fanpost, Farbexplosion

Seit einem Monat ist Konrad nun auf der Welt und der kleine Erdkobold hat schon viele neue Freunde gefunden. Darüber freue ich mich unglaublich! Es ist ein tolles Glücksgefühl, wenn ich nach meinem Lesetheater in begeisterte Kindergesichter blicke, Bücher signiere und viele neugierige Fragen beantworte. Das macht wirklich unglaublich viel Spaß!

Für mein Lesetheater habe ich jetzt noch mehr Requisiten und ein sehr cooles Bühnenoutfit mit orangener Farbexplosion. Meine liebe Freundin Sabine Rieß vom Lichtspiel Fotostudio in Ingolstadt hat bei meinem Lesetheater in Vronis Ratschhaus tolle Bilder gemacht:

Außerdem erreichte mich kürzlich meine erste „Fanpost“. Schaut mal:

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Ich habe mich riesig gefreut über die Zeichnung von Vinzenz (das auf dem Bild sind übrigens er und ich 😉 ).

Außerdem erschien kürzlich die allererste Kritik über das Buch auf der Kinder- und Jugendbuchseite des Donaukurier. „In diesem Buch passt einfach alles.“ Sowas geht doch runter wie Öl:

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Im April und Mai stehen nun weitere schöne Lesetheatervormittage in Kindergärten, Grundschulen und meiner Lieblingsbuchhandlung an. Darauf freue ich mich schon sehr!

Außerdem schickt das Kreativuniversum grad wieder viele verrückte Ideen für einen zweiten Teil, in dem Konrad und Franziska sich zusammen auf eine spannende Suche machen… aber mehr verrate ich noch nicht!

Kleinmögelstarke Grüße

Sabine

 

 

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Uuuuuund: Action!

Gut eine Woche ist Konrad jetzt auf der Welt und ich freue mich unglaublich über ganz viel positives Feedback, über liebe Nachrichten und neue Konrad-Fans. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, dass das Buch, in das so viele Menschen so viel Liebe, Zeit und Energie gesteckt haben, bei so vielen Menschen so gut ankommt. Ich freue mich über jeden einzelnen! DANKE!

Heute stand dann die erste Lesung auf dem Programm in einer Kita in meiner Nähe. Bislang hatte ich meine Lesung ja fast ausschließlich im stillen Kämmerlein geübt und mein einziger Zuschauer war eine Yuccapalme – abgesehen von einer sehr lustigen Testlesung für meinen Mann, bei der ich dauernd lachen musste, weil er so amüsiert war…

Ein bisschen Lampenfieber gehört dazu, heißt es ja immer. Wer keine Spannung hat, kann auch keine Spannung aufbauen. Und so war beim Morgenkaffee zwar ein wenig Lampenfieber spürbar, aber vor allem war die Vorfreude groß. Und die Neugier darauf, wie Konrads Geschichte und die Lesung wohl ankommen würden.

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Bewaffnet mit der größten Regenbogenkarotte der Welt bezog ich also im Turnsaal der Kita Quartier, und richtete mir mit meinen mitgebrachten Accessoires – meinem Kamishibai, der Karotte, einem Farbeimer mit Pinsel und einem Tennisball – meinen Leseplatz ein.

Während die Kinder sich im Raum platzierten, wartete ich draußen auf meinen Auftritt. Der ist nämlich eine inszenierte Suche nach Konrad und klappte so gut wie ich es erhofft hatte – die Kinder machten gleich toll mit und sofort waren wir zusammen mitten in der Geschichte. Die halbe Stunde verging wie im Flug und die Kinder waren von Anfang bis Ende mit ihrer Aufmerksamkeit bei mir. Die verschiedenen Tiere mit ihren unterschiedlichen Stimmen, die Teile, die frei erzählt werden, die Gesten und kleinen Bewegungselemente, alles funktionierte so, wie ich es für mich geübt hatte. Ich badete im Lachen, wenn die Wortwitze aus dem Buch funktionierten und freute mich über die mitfiebernden Gesichter, wenn es ein wenig dramatischer wurde.

Lesung Big

Und zum Schluss halfen alle mit, die orangene Karotte in eine Regenbogenkarotte zu verwandeln. Und jedes Kind durfte die riesige Möhre, die fast doppelt so groß war wie sie selbst, einmal tragen.

Ich bin sehr happy, dass die Kinder so viel Spaß hatten und habe auch hilfreiche Erkenntnisse gesammelt, wo ich zum Beispiel noch mehr in die Interaktion gehen kann. Und, dass man bei Kindern wirklich mit allem rechnen muss. Improvisation ist alles! Lustigster Moment: An einer Stelle meldet sich ein Mädchen und sagt: „Ich habe schon einmal einen Fuchs gesehen. Aber der war schon tot!“ Darauf ist mir dann aber tatsächlich nicht viel eingefallen 😀

Ich freue mich schon auf die nächsten Lesungen, die bald anstehen. Konrads Geschichte zum Leben zu erwecken macht wirklich riesigen Spaß!

Mit kleinmögelstarken Grüßen,

Eure Sabine

 

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Der große kleine Unterschied

Noch genau zwei Wochen, dann sind sie vorbei: Zweieinhalb Jahre, die Konrad mich begleitet, zweieinhalb Jahre Reise von der ersten Idee, dem lustigen Rechtschreibfehler, dem skurrilen Traum bis zum fertigen Buch. Was für eine spannende Zeit! Wie viel Liebe und Arbeit in diesen 42 Seiten stecken… Drum warte ich auch sehr ungeduldig auf Post vom Verlag. Bald muss es soweit sein.

Auch die ersten Lesungen stehen Ende März an. Drum war ich heute bei einem wunderbaren Menschen, der erfolgreicher Theaterregisseur und selbst versierter „Vorleser“ ist: Hans Kriss. Er hat gemeinsam mit Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl das kriminell gute Leseprogramm „Mörderisches Bayern„. Wenn mir einer etwas beibringen kann über den (gar nicht so) kleinen Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Kunst, eine mitreißende Lesung zu gestalten, dann sicher er.

Also machten wir es uns heute am Küchentisch gemütlich, einen Stapel Textblätter vor uns und mein nagelneues Kamishibai mit nagelneuen kleinmögeligen Bilderkarten daneben.

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Und dann ging es ans Lesen. Am Anfang klebte ich noch sehr am Text, aber mit den tollen Tipps von Hans entwickelten wir aus der geschriebenen Geschichte eine lebendige Erzählgeschichte, verschiedene Sprechstimmen für die verschiedenen Charaktere und lustige darstellerische Elemente. Außerdem fiel uns ein sehr überraschender Einstieg und ein damit verbundener, interaktiver Schlussteil ein. Ich bin gespannt, wie das dann live funktioniert.

Jetzt heißt es: Üben, üben, üben. Damit der kleine Unterschied zwischen schnödem Vorlesen und der Lesungskunst in den kommenden Wochen möglichst gaaaaanz groß wird. Ich fang dann mal an. Wo sind die Salbeibonbons???

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Lesefreudige Grüße

von Sabine