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Die Kunst der Kleinmögel

Wie heißt es so schön im Hudlhub-Song „Allergie“: „Broad war da Sommer, schee langsam geht´s dahin…“ Während der Sommer in Hudlhub sich in diesen Tagen noch einmal von seiner schönsten Seite zeigt, tut sich auch bei den Kleinmögeln einiges. Schließlich sind die Erdkobolde ganz heiß darauf, das Licht der Welt zu erblicken – und Heidi und ich, als die kreativen Mütter der Kleinmögel, natürlich auch ;-).

Während sich die Kleinmögel also tiiiiiiief unter der Erde als Karottenanstreicher verkünsteln, gibt Heidi den zahlreichen kleinen Kunstwerken mit ihrer ganz eigenen Bildsprache den letzten Schliff. Für unser Kinderbuch bedient sie sich dabei einer ganz besonderen Technik:

Heidi arbeitet die Vorlagen auf braunem Packpapier. Zum Colorieren kommen leuchtende Farben unterschiedlichster Textur zum Einsatz – vom Wachsmalstift bis zur Pastellkreide. Sind die kleinen Meisterwerke fertig, werden sie in fitzeliger Kleinarbeit vorsichtig ausgeschnitten und in die Vorlage eingearbeitet. Eine ganz besondere Methode, die den Kleinmögeln und ihrer Welt einen ganz eigenen, neuartigen Look verleiht.

heidi

Während Heidi also den Illustrationen den letzten Schliff verleiht, kommt auch der Text noch einmal auf den Prüfstand. Das geht am besten, wenn man die Geschichte laut vorliest. Dabei merkt man nämlich von ganz alleine, wo es noch holpert, stockt oder der Rhythmus nicht stimmt. Es ist schon eine Weile her, seit ich meinem geschichtenverrückten Kleinmann eine Rohfassung der Kleinmögel-Geschichte vorgelesen hatte. Und er freute sich sehr, dass es nun endlich richtige Bilder zu sehen gab – und war bis zum Schluss mucksmäuschenstill und vertieft in Konrads Abenteuer. Eine schönere Bestätigung, dass Konrads Geschichte spannend ist, kann ich mir kaum vorstellen…

Aber jetzt zurück an die Werkbank, es gibt noch eine Menge zu tun…

Farbenfrohe Grüße von Sabine

 

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